Familiengottesdienste in der Adventszeit

Begegnungen auf dem Weg nach Betlehem – so sind die Familiengottesdienste im Advent überschrieben. In der Krippe wird uns Gott als Mensch begegnen. So macht er seine Liebe für uns spürbar. Wie können wir es ihm gleichtun? Auf unsere Begegnungen im Alltag wollen wir blicken und für ein gutes Miteinander beten.

Die Familiengottesdienste sind auf unsere drei Kirchen verteilt. Sie finden statt am:

  • 29.11.15 um 11:15 Uhr in der Josefkirche: Wer bin ich? Begegnungen mit mir selbst (musikal. Begleitung: Kinderchöre St. Josef und Ewaldi)
  • 06.12.15 um 11 Uhr in der Ewaldikirche: "Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!" (Lk 3,4) (musikal. Begleitung: Feuerzungen)
  • 13.12.15 um 10 Uhr in der Kirche Maria Trösterin: Heute schon begegnet? Bunte Begegnungen an der Bushaltestelle (musikal. Begleitung: Sunny Kids)
  • parallel: 13.12.15 um 11:15 Uhr in der Josefkirche: Familiengottesdienst mitgestaltet von der Josefschule (musikal. Begleitung: Kirchenchor St. Josef, anschl. Verkaufsaktion für das Malawi-Projekt) 
  • 20.12.15 um 11 Uhr in der Ewaldikirche: Echte Begegnungen sind selten. Sie geschehen dort, wo ein guter Geist herrscht.

Alle Familien, alle Kinder und Jugendlichen und alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Machen wir uns gemeinsam auf den Weg nach Betlehem!

IMG 20151122 WA0003 resizedMessdienerneuaufnahme in St. Josef

1 Mädchen und 5 Jungen wurden in der sonntäglichen Messfeier in St. Josef in den Ministrantendienst aufgenommen: Ben Bachmann, Felix Booms, Luis Küpper, Lara Küpper, Janus Lensing und Jonas Mieling.  Seit einigen Monaten treffen sie sich bereits regelmäßig zur Gruppenstunde. Für die inhaltlich abwechslungsreiche Gestaltung der Gruppentreffen sorgen ihre drei Begleiter: die Gruppenleiter Max Möllenbeck, Hendrik Roos und Fabian Weiß. Wir freuen uns über diesen „Zuwachs“, danken den Eltern für ihre Unterstützung und wünschen unseren „Neuen“ viel Freude am Dienst in der Kirche und gute Zeit in der Messdienergemeinschaft St. Josef!

2015 1Anmeldungen für Ferienlager im Sauerland

In den Sommerferien 2016 bietet unsere Pfarrei zwei Ferienmaßnahmen im sauerländischen Niederlandenbeck an: Vom 09.07. – 23.07.2016 für Jungen im Alter von 8 – 14 Jahren, Teilnehmerbeitrag: 300€ + 25€ Taschengeld, und vom 06.08. - 20.08.2016 für Mädchen und Jungen im Alter von 8 – 13 Jahren. Teilnehmerbeitrag: 300€ + 25€ Taschengeld. Anmeldungen werden ab Freitag, dem 4.12; 17 Uhr im Pfarrheim Ewaldi, Schwertstr. Entgegengenommen. Eine Anzahlung von 50€ wird erhoben. Sollten nach diesen Anmeldetermin noch Plätze frei bleiben, können weitere Anmeldungen im Pfarrbüro St. Josef während der Öffnungszeiten erfolgen.

Wer kommt mit zum Weltjugendtag nach Krakau?

WJT 2016 Logo

2016 feiert die katholische Kirche den nächsten Weltjugendtag. Diesmal geht es nach Krakau und auch St. Josef macht sich zusammen mit der Bocholter jungen Kirche Believe auf den Weg: Die Busreise findet vom 20. Juli bis 1. August 2016 statt. Unter dem Motto „Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden“ (Mt 5,7) wollen wir uns über unseren Glauben austauschen, gemeinsam beten, mit Papst Franziskus Messe feiern uvm...

Habt ihr Lust mitzukommen und seid 16 Jahre oder älter? Mit einem Eigenanteil von 399 Euro seid ihr dabei! Meldet euch dann einfach bis zum 15. Februar 2016 im Pfarrbüro. Nähere Infos erhaltet ihr hier und bei Caroline Johnen (Tel.: 02871/21793-132, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Kirchenvorstandswahl am 07./08.11.2015

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Der Verwaltungsausschuss der katholischen Kirchengemeinde St. Josef hat die Wahl der Mitglieder des Kirchenvorstandes für die Wahlperiode 2015 bis 2021 auf Samstag/Sonntag, den 07./08.11.2015 festgelegt.

Jupps Band stellt vor:plakat juppsband 2015n 1

Neue geistliche Lieder, aber auch Taizegesänge und Kanons sind aus den Gottesdiensten nicht mehr wegzudenken.
Das neue Gotteslob bietet eine Fülle dieser Gesänge.

Jupps Band hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihnen ein paar dieser Gesänge vorzustellen.
Jupps Band ist übrigens ein Chor mit ca. 35 Sängerinnen und Sängern. Dazu gehören Instrumente wie Geigen, Flöten, Gitarren, Klarinette, Cachon und
Klavier.
Die Lieder werden in zwei Blöcken kurz eingeübt, erklärt und anschließend komplett durchgesungen.
Zwischen diesen beiden Blöcken gibt es eine kleine Imbisspause.

 

Wer bei Jupps Band mitmachen möchte,kann freitags von 18.30 Uhr bis 20 Uhr zur Probe in das Pfarrheim an der Josefskirche kommen.
Kontaktadresse ist der Chorleiter
Norbert Langstein: Tel. 7368.

Unterwegs zur Firmung in Santiago de Compostela

11 Firmlinge aus Bocholt und Rhede, darunter Nina Kiefmann, Ann-Theres Langert und Lynn Schultze aus unserer Pfarrei, sind seit dem 4. Oktober unterwegs auf dem Jakobsweg. Und sie pilgern keineswegs allein nach Santiago de Compostela: In Begleitung von Diakon Bernd Egger aus Liebfrauen und Pastoralassistentin Vanessa Bücker aus St. Gudula nehmen sie zusammen mit 430 weiteren Jugendlichen und Erwachsenen an der Regionalwallfahrt unseres Bistums teil. Am 13. Oktober wird ihnen Weihbischof Christoph Hegge dort in der Kathedrale das Sakrament der Firmung spenden. Es werden unvergessliche Erlebnisse und Glaubenserfahrungen sein, die unsere Jugendlichen erwarten. Begleiten wir sie von Bocholt aus durch unsere Gebete und wünschen einen BUEN CAMINO ! Was die Gruppe auf ihrem ca. 115 km langen Weg so alles erlebt, schreibt Sie uns hier im Tagebuch:

5. Okt. 2015

Gestern war es endlich so weit. Der Tag, auf den viele schon sehnlichst gewartet haben war da. Der Tag, der noch so weit weg war, auf den man noch so lange warten musste, ist endlich gekommen. Der Tag, als es nach Spanien ging. Und trotzdem stand man am Morgen mit gemischten Gefühlen auf. Man freute sich auf das, was vor einem lag. Man konnte es nicht erwarten, dass es endlich losging. Aber trotzdem hatte man großen Respekt vor der Fahrt selbst. Gegen 7:30 fuhr der Bus am Bocholter Zugbahnhof ab, nahm zwischendurch in Gescher und Köln noch Teilnehmer auf und kam dann am nächsten Morgen um ungefähr 9:30 in Spanien in Oviedo an. Eine Fahrt, die bereits in einem super ausgestatteten Bus nicht sehr komfortabel ist. Aber der Bus, der uns zur Verfügung gestellt wurde... eigentlich will ich gar nicht rummeckern, dafür ist die Reise an sich viel zu schön, aber es ist doch wohl nicht zu viel verlangt, uns einen Bus zu geben, der etwas mehr Raum für die Beine hergibt und auch etwas weichere Sitze hat! Denn so ein alter Bus war für so eine Reise echt eine Zumutung! Außerdem hatte der Bus viel zu wenig Platz für Gepäck. Es kann doch nicht Sinn der Sache sein, die letzte Bank im Bus bis oben mit Gepäck voll packen zu müssen, weil sonst kein Platz mehr da ist. Und für alle Insassen wurde es dadurch natürlich noch enger. Aber da mussten jetzt alle durch und irgendwie hat auch jeder die Nacht überstanden. Wenn auch mit vielen Wehwechen, wenn der Nacken steif geworden ist, die Beine eingeschlafen sind oder es einfach keine bequeme Position gab, in der der Hintern nicht schmerzte. Doch wir wurden dafür entlohnt, als wir dann in Oviedo ankamen, vorher bereits durch Paris gekommen sind, Bordeaux durchquert haben und den Atlantik gesehen haben. Denn unsere "Pilgerherberge mit Räumen für jeweils 20 Personen" entpuppte sich hier als ein ***-Hotel mit kleinen Appartements für 2- 4 Personen, die schön groß sind und einem noch nicht das Gefühl geben, Pilger zu sein. Aber das wird sich noch ändern! Das Hotel hier in Oviedo ist nicht nur ein Hotel, sondern auch noch ein Studentenwohnheim und ein Altenheim. Und durch letzteres kann es auch zu ein paar lustigen Situationen kommen. Wenn man zum Beispiel nach der langen Fahrt duschen wollte und der Raum dadurch sehr eingenebelt wurde. Denn in dem Bad war eine Lüftung, die allerdings nicht von alleine anging, sondern -augenscheinlich- durch eine Schnur daneben betätigt werden musste. Tja, und kurz darauf stand eine spanische Krankenschwester des Altenheims im Zimmer und wollte uns retten. Beziehungsweise hat sie uns mit einem "Nii- noo- nii- noo" (das spanische haben wir, die das beste Spanisch der ganzen Gruppe sprechen , natürlich nicht verstanden) und der passenden Handbewegung darauf hingewiesen, dass wir aus Versehen die Alarmanlage vor unserem Zimmer gestartet hatten. Also für alle, die in Spanien in einem Hotel mit Altenheim untergebracht sind: niemals versuchen, eine Lüftung einzuschalten! Als dann jeder sein Zimmer bezogen hatte, duschen war oder die Zeit genutzt hatte, ein wenig im hauseigenen Schwimmbad seine Bahnen zu ziehen, ging es für die Bocholter und Rheder Firmlinge gemeinsam in die City von Oviedo. Nachdem der Hunger mit (sehr typisch für Spanien) Döner gestillt wurde, konnte jeder, der wollte, die Stadt ein bisschen auf eigene Faust erkunden oder zurück ins Hotel gehen, um sich auszuruhen. Doch ich persönlich fand, dass es sich gelohnt hat, in die Stadt zu gehen. Wir waren bereits an der Kathedrale, in der morgen der Einleitungsgottesdienst stattfinden wird und haben einen kleinen Einblick in das spanische Leben bekommen, als wir in einem urigen kleinen Straßencafé saßen. Wir lernten, wie man Apfelwein einzuschenken hatte, wir lernten ein bisschen die Sprache und wir lernten spanisches Temperament kennen, als ein Mann fast die Bude einschlug, weil er mit irgendetwas unzufrieden war. Doch wir fanden es alle wunderschön dort und haben bereits an diesem ersten Tag viele Eindrücke gesammelt.

6. Okt. 2015

"Was das Herz bewegt, setzt die Füße in Bewegung." (Afrikanisches Sprichwort) Diese Worte waren der rote Faden in der Predigt, die Weihbischof Christoph Hegge heute in der Kathedrale von Oviedo gehalten hat, als sich fast alle Pilger dieser Wallfahrt dort zu einem gemeinsamen Gottesdienst versammelt haben. Und ich finde, einen besseren Spruch hätte er nicht wählen können. Denn jeder hat doch etwas, was ihn zu dieser Reise angetrieben hat, was ihm den Willen und die Kraft geben wird, wenn er anfängt zu laufen. Und das konnte man sich heute bewusst machen. Sich bewusst die Fragen stellen: Was mache ich hier eigentlich? Warum mache ich das? Was hat mich dazu veranlasst? Denn wer hat sich da vorher mal Gedanken darüber gemacht? Und wenn ich ganz ehrlich bin: wieso ich persönlich hier bin, kann ich immer noch nicht in Worte fassen. Ich weiß, dass ich diesen Weg gehen will, aber warum ist mir noch nicht klar. Aber vielleicht kann ich diese Frage am Ende, in Santiago de Compostela, beantworten. Außer dem Gottesdienst sollten wir eigentlich auch noch eine Führung durch Oviedo haben, aber erst sollte sie komplett ausfallen und dann hat uns aber doch noch eine Dame erwartet, allerdings sollte sie alleine eine Gruppe von 200 Menschen führen und das ist, wie man sich wahrscheinlich denken kann, praktisch unmöglich. Daher hat sich zumindest die Gruppe der Bocholter und Rheder Firmlinge von den anderen abgeschottet und die Stadt in der kleinen Gruppe besichtigt. Oder eher gesagt die Kirchen, die Oviedo zu bieten hat. Neben der Kathedrale waren wir also noch in der Kirche San Juan El Real und in "einem der ältesten Tempel der Welt": der Kirche San Julián De Los Prados. Ab der Kathedrale waren wir dann auch offiziell Pilger, als wir den Pilgerpass, die Jakobsmuschel und unseren ersten Stempel bekommen haben. Danach wurde in der Stadt noch ein bisschen der Geburtstag eines Firmlings gefeiert und nach einigen abendlichen Runden "Die Werwölfe von Düsterwald" ging es für alle ins Bett, denn den Schlaf werden alle in den nächsten Tagen nötig haben.

7. Okt. 2015

Schwere Schuhe standen auf Felsplatten, die aus dem schlammigen Boden ragten. Steine lagen zu einem Hügel gehäuft und hielten einen großen Stamm fest, der in der Mitte hoch ging. Eisen glänzte in der Sonne. Das eiserne Kreuz - eines der vielen Highlights auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Heute hieß es, die beiden ersten Etappen zu besteigen. Die Erste war zum "Einlaufen", 3 km leicht bergauf zu dem eisernen Kreuz, ein kleines Eisenkreuz auf einem hohen Holzstamm, der von einem Steinberg gehalten wird. Laut der Tradition legt jeder Pilger einen Stein dort ab, symbolisch für die Lasten, die jeder Mensch zu tragen hat, die man dann hier zurücklassen kann. Und ich weiß, das mag bescheuert klingen: irgendwie bin ich seit dem Besuch dort ruhiger, sehe vieles gelassener und beiße mich nicht so an Dingen fest, die mir nicht gefallen. An diesem Kreuz wurde dann auch noch Wortgottesdienst gefeiert und nach einer weiteren Busfahrt wurde eine 8/9 km lange Strecke gelaufen. Klingt vielleicht nicht sehr anspruchsvoll, doch zu diesen Kilometern kamen 700m bergauf... Doch fast alle sind mehr oder weniger gut am Ziel angekommen. Etwas motivierter wurde man dann auch noch, als eine kleine Gruppe aus Litauen uns mit einer Madonna-Statue und einem zwei Meter langen und bestimmt sehr, sehr schweren Holzkreuz auf den Schultern überholt hat... aber gut, jedem das seine. Also ich bin froh, den Weg einfach so gehen zu können! Nachdem alle wieder in den Bussen verstaut waren, ging es nach Portomarin, unser neuer Wohnort für die nächsten Tage. Doch irgendwie war bis dorthin der Wurm drin. Sofort am Anfang hat einer der Busse vorne aufgesetzt. Eigentlich können die Busse dann an dem Vorderreifen etwas hoch pumpen, aber irgendwie funktionierte das nicht und der Bus stand eine Zeit lang komplett quer auf der Kreuzung ohne sich nach vorne und hinten bewegen zu können. Dann hat er es aber doch noch geschafft und es könnte eigentlich weitergehen. Doch kurz darauf hielten die Busse wieder, das Navi des ersten Busfahrers fand unseren Zielort nicht. Aber anstatt dann einen Bus vor zu lassen, dessen Fahrer weiß, wo es lang geht, wird einfach weitergefahren nach dem Motto: wir kommen schon irgendwie an. Doch durch dieses Fahren sind wir viel, viel zu spät angekommen und da wir vorher eh schon im Verzug waren und dann jeder noch essen und duschen musste, war es weit nach Mitternacht als alle endlich im Bett lagen, obwohl der Wecker um 6/ halb 7 schon wieder klingelt... Ein Spaziergang wird es nicht morgen!

8. Okt. 2015

Heute wurde die erste richtige Etappe in Angriff genommen. Ca. 25 von Sarria bis nach Portomarin. Morgens ging es mit dem Bus nach Sarria und von dort aus durften wir uns dann auf den Weg zurück zur Herberge machen. Und das war schon spannend...! Denn am Morgen war noch Nebel in den Tälern und hüllte den ganzen Weg in dichte Nebelschwaden. Da lief man auf einem Pass und konnte nicht in die Täler und auf die nächsten Berge schauen, weil die Sichtweite gerade einmal gut 20 m betrug... Aber so gegen 12/13 Uhr lockerte sich der dichte Nebel dann auch wieder auf und die Sonne kam zum Vorschein und es wurde auch gleich viel wärmer. Als wir dann in der Sonne so vor uns hin gingen und die Landschaft beziehungsweise das alte Dorf, in dem wir uns gerade befanden, bestaunten, ging neben uns plötzlich ein Tor auf und ehe wir uns versahen, fanden wir uns mitten in einer Kuhherde wieder, die uns ein Stückchen begleitete. Das da so komische Leute mit Wanderstöcken und dicken Rucksäcken zwischen ihnen herumschwirrten und wie verrückt Fotos machten, schien sie überhaupt nicht zu stören, als wären sie es gewohnt. Da waren sie uns wohl schon voraus; also ich bin noch nicht mit einer Kuhherde auf eine Wiese getrieben worden, während ich eigentlich den Jakobsweg pilgern wollte... (Ok, ich geb's zu, ich gehe ihn schließlich zum ersten Mal...) Das mit den Kühen scheint hier normal zu sein. Dann kam die Mittagspause, die wir in einem idyllischem kleinen Dörfchen gemacht haben und in der uns die Anwesenheit des Weihbischofs Hegge zu Teil wurde, der dann auch noch zu einem "Fotoshooting" aufforderte. Der Tag endete mit einem Abendimpuls und einer sehr lustigen Activity-Runde, in der es vor allem bei der Pantomime viel zu lachen gab.

9. Okt. 2015

Tag 2, an dem eine Strecke von über 20 km gelaufen wurde. Allmählich gibt es die ersten Blasen, Druckstellen und Knie- beziehungsweise Fussschmerzen. Die Gelenke eben, die einen spüren lassen, was man bereits geleistet hat. Langsam sieht man ein paar Leute, die nicht mehr so ganz rund laufen. Auch Leute, deren Kräfte nachlassen. Die sich überschätzt haben. Ihre Kraft falsch eingeteilt haben. Ihr Körper dankt es ihnen nun. Oder Leute, die zu wenig Zucker zu sich nehmen. Jemand hat ausgerechnet, dass wir wohl über 3000 Kalorien am Tag verbrennen würden. (Wer gerne abnehmen will: den Camino laufen, denn zunehmen kann man hier ganz bestimmt nicht, egal wie viel man isst. Auch Süßes - die ganzen Dinge, die Zuhause verboten sind...) Aber eigentlich war diese Strecke heute sogar gut zu schaffen! Es war ein nicht ganz so starkes Auf und Ab wie gestern: viele gerade Strecken und nur leichte Steigungen und Senkungen. Leider war deswegen die Strecke nicht so schön. Während wir gestern durch Wälder, an Wiesen vorbei gekommen sind, die von alten Steinmauern umgeben waren, die doch eigentlich für Irland so typisch sind, ging es heute größtenteils an reich befahrenen Straßen entlang, der Weg selber bestand nicht aus Waldboden oder felsigem, steinigem Untergrund sondern aus Asphalt und eventuell festgefahrenen Schotter. Doch es war trotzdem schön! Vor allem auf den kurzen Strecken, die nicht an der Straße lagen. In Ligonde zum Beispiel. Der Ort, wo so viele ihre Mittagspause verbracht haben. Ein kleines Örtchen, ein Dorf mit ganz alten Höfen, wo die Hunde und Hühner noch frei herumliefen. Und genau dies führte zu einer sehr lustigen Situation, die auch aus einem Comic hätte sein können. Wir saßen gerade auf einer Bank unter einem Kastanienbaum beziehungsweise auf einer Hängematte, die unter dem Baum gespannt war und aßen Kastanien als ein Pilger mit seinem Hund dort ankam. Und dieser Hund hatte sich wohl überlegt, für sein Herrchen ein Mittagessen zu besorgen. Denn er rannte laut bellend auf das Huhn zu und scheuchte es auf den Hof, der gegenüber unseres Rastplatzes war. Dann verschwanden die beiden um die Ecke. Das nächste Comic-Bildchen wäre gewesen, wie dieser Hund jaulend wieder um die Ecke gebogen kommt. Hinter ihm allerdings nicht das Huhn (das passiert dann wohl doch nur im Comic), Nein, ein anderer Hund verteidigte sein Revier und vertrieb den Hühnerdieb so schnell er konnte. Eine Situation, die man einfach live gesehen haben musste! (Aber ob der Besitzer nun hungern musste, ist mir nicht bekannt.) Es gibt ja auch an so gut wie jedem Restaurant, an jeder Herberge und an jeder Kirche einen Stempel. Eigentlich eine einfache Sache. Pilgerpass raus, in das entsprechende Gebäude rein, Stempel auf die richtige Stelle, rausgehen, Pilgerpass einstecken und weitergehen. Doch es kann auch spannender sein. Zum Beispiel in einer Kapelle. Wir treten ein und sofort schallt uns ein kraftvolles HOLA entgegen. Wir gehen zu dem Mann am anderen Ende des Raumes, legen ihm unsere Pilgerpässe hin und warten bis er den Stempel aufgedrückt hat. Doch dieser Mann setzte den Stempel nur an die richtige Stelle, nahm dann die Hand dessen, dessen Heftchen gerade vor ihm lag und drückte den Stempel mit ihm zusammen herunter. Doch plötzlich setzte er den Stempel ein weiteres Mal auf das Heft, dass gerade eben erst abgestempelt wurde. Ganz unten, falsche Ecke und total schief. Das war schob etwas komisch. Und ihm dann beizubringen, dass einem ein einziger Stempel reicht, wenn man die Sprache nicht beherrscht, ist schwierig. Doch es hat funktioniert und irgendwann kannten wir auch den Grund, wieso sich dieser Mann so komisch benahm. Er konnte weder uns noch unsere Pilgerpässe sehen. Dass er die richtige Stelle für den Stempel gefunden hat, war Zufall. Er war blind. Und das finde ich wiederum schön, dass auch Gehandicapte miteingebunden werden! Auch Blinde mit den Pilgern in Berührung kommen und sie, wenn auch nur für ein paar Sekunden, begleiten. Und dieser Mann hatte die Chance. Brauchte zwar unsere Hilfe beim Abstempeln, aber durfte ein Teil sein, ein Teil der "Pilgergemeinschaft"! Nach einem gemeinsamen Abendessen versammelten sich die Firmlinge noch mit Weihbischof Hegge und dieser sang noch ein schönes italienisches Lied und begleitete sich selber mit der Gitarre bevor dann einer der Ochtruper Begleiter mit "Halleluja" und "Tears in haeven" für Gänsehaut sorgte. Und nachdem dann noch alle "Unser Leben sei ein Fest" gesungen haben, ging es für alle ins Bett, damit alle den nächsten Tag schaffen!!!

10. Okt. 2015

Der heutige Tag ganz kurz zusammengefasst: Aufwärts und Abwärts. Und nicht nur vom Relief. Auch die Kräfte von vielen Pilgern kann man mit diesem Begriff zusammenfassen. Denn das ständige Auf und Ab macht sich schon bemerkbar. Schließlich ist es nicht so, dass es die Hälfte der Zeit bergauf und die restliche Zeit bergab geht. Nein, es wechselt sich so alle paar hundert Meter ab... und dann spricht man über die ach so tolle Schöpfung Gottes, der diese Welt so wunderbar gemacht haben soll. Wieso hat ihm keiner gesagt, dass ein flaches Land einfacher für die Pilger gewesen wäre? Naja, da musste man jetzt durch. Oder man ging bis zum nächsten Punkt, an dem ein Bus wartete, um alle "Fußkranken" einzusammeln. Anderthalb Busladungen (das sind ungefähr 75 Personen) konnten den Weg aus verschiedenen Gründen nicht beenden. Blasen, Entzündungen, Kreislaufprobleme... irgendetwas zwickte immer. Doch trotzdem verbringen alle hier, denke ich, eine wunderschöne Zeit und es bereut keiner diesen Weg begonnen zu haben. Allein schon wegen der Landschaften, die es zu bestaunen gibt. Mal wandert man durch Kiefernwälder, dann steht man plötzlich in der Heide, als nächstes ist man von Naturstein-Häusern umgeben, die alle zusammen ein wunderschönes Dörfchen bilden. Man nimmt den Duft der Eukalyptus-Bäume in sich auf, man bestaunt die Höhe der Palmen und man sieht sich die Passionsblumen an der Seite an oder genießt den Ausblick über die Berge, während man an einer Korkeiche angelehnt sitzt, neben sich ein Baum mit Feigen. Aber zurück zum Auf und Ab. Es ist schon komisch, dass der Laufrhythmus bei den Leuten so unterschiedlich ist. Einige beginnen motiviert und werden zum Ende hin schwächer, während andere sich erst "einlaufen" müssen und erst langsam in die Gänge kommen. Diese Pilgerfahrt soll ja auch dafür da sein, dass man im Glauben weiterkommt. Vielleicht sich Fragen beantworten kann. Und man verbindet einige Dinge viel eher mit dem Glauben beziehungsweise mit Gott als man es im Alltag zuhause tun würde. Wenn beispielsweise ein Regenbogen am Himmel erscheint... sofort kommt einem Noahs Arche in den Sinn. Und wenn dabei dann weder die Sonne scheint noch Regen fällt, glaubt man erst recht an ein Zeichen Gottes... tja, wenn jemand eine andere plausible Erklärung hat - ich bin gerne bereit, mir etwas darüber anzuhören ;). Zur Info, der Regen hat erst ein paar Stunden später eingesetzt (und es war der erste Regen, den wir auf dieser Strecke hatten). Als der Regen abgeklungen war, kamen wir zu einem Industriegebiet, wo ein Mann Artikel (wie zum Beispiel T-Shirts) vom Jakobsweg anbot. Außerdem gab es dort einen weiteren Stempel für unseren Pass. Doch diesmal war es nicht nur ein "gewöhnlicher" Stempel sondern gab es auch einen Siegel, erst wurde etwas Wachs erhitzt und darein wurde das Siegel gedrückt: Zwei Füße - passender geht's eigentlich nicht... Wir haben uns auf jeden Fall sehr darüber gefreut! Danach gab es auch nichts wirklich aufregendes mehr. Der Bischof hat am Ende der Strecke Getränke spendiert und dann ging es auch schon zum Abendessen und dann ins Bett. Also wie schön es hier auch ist - vollgepackt und zum Teil auch stressig sind die Tage hier! Aber das stört, soweit ich weiß, keinen!

11. Okt. 2015

4. Wanderetappe - von Ribadiso bis Pedrouzo (Ca. 23 km)

"Wanderung auf der Rúa do Carmen zum Eichenwald von As Barrosas. Kurz danach wird das Dorf Calle erreicht, welches mit allen Eigenschaften eines galicischen Dorfes aufwartet - eine gepflasterte Dorfstraße, Steinhäuser, Steinmauern und Trittsteine anstelle einer Brücke über den kleinen Bach. Nach dem Mittags-Picknick führt die Wanderung durch die kleinen Bauerndörfer Boa Vista, Salceda und Santa Irene nach Pedrouzo." So steht unser Weg, den wir heute gegangen sind, im Programmheft. Und er war wirklich schön! Allerdings sind wir zur Abwechslung mal nicht sofort losgelaufen, sondern haben erst noch in der Kirche von Palas de Rei einen Gottesdienst gefeiert. Geleitet wieder von Weihbischof Dr. Christoph Hegge. Es ging um die Tatsache, dass wir Brüder, Schwestern, Söhne, aber auch Töchter von Gott wären. Außerdem ging es um den heiligen Geist, beziehungsweise, dass er wohl bis jetzt nicht mit dem richtigen Symbol verbunden wurde. Der heilige Geist ist keine Taube... Nein, er ist in der Gestalt eines Rotkehlchens. Zumindest meinte Hegge dies, als sich eines in der Kirche verirrt hatte und während des Gottesdienstes plötzlich im Sturzflug auf den Altar zukam. Der Kleine wusste schließlich gar nicht, was ihm geschah... Und deswegen flatterte er auch ziemlich panisch durch die ganze Kirche! Irgendwann hat sich dann einer der Messdiener erbarmt und die Tür geöffnet, durch die der Arme dann auch schnell heraus flatterte. Erst danach konnte die Messe dann normal weitergehen, weil vorher natürlich jeder dem kleinen Vogel nachgeguckt hat... Als wir dann gelaufen sind, hat jeder sofort an den heiligen Geist gedacht, wenn wir ein Rotkehlchen gesehen haben. Mittlerweile haben die meisten Personen schon ziemlich schwere Muskeln. Das Einlaufen dauert immer länger und man läuft anfangs auch um einiges schlechter als vor ein/ zwei Tagen. Allerdings gibt es nicht nur Probleme mit dem Körper, auch die Requisiten lösen sich hin und wieder auf. Zum Beispiel Schuhe. Das war schon eine Aktion, denn die Sohle hat sich langsam aber sicher vom Rest des Schuhs gelöst und jeder, der etwas nützliches hatte, gab dieses dazu und irgendwann bestand die Konstruktion, um den Schuh zusammenzuhalten, aus Kreppband, aus Klett und aus Tape...
Solange es gehalten hat, war es auch egal, wie es aussah! Aber auch an diesem Tag sind alle, die nicht vorher schon in den Bus gestiegen sind, heil angekommen und freuten sich auf ein leckeres Abendessen, dass uns auch nicht verwehrt wurde.

12. Okt. 2015

Heute war der Tag, an dem wir Santiago erreicht haben! Die letzten Kilometer bis nach Santiago, über den Monte Do Gozo, dem Berg der Freude. Die letzten fünf Kilometer alle zusammen, alle 400 Pilger gemeinsam, bis in die Stadt hinein. Singend und Rosenkranz betend. Das war wohl auch in so einer großen Pilgerstadt etwas besonderes, mit dieser Menschenmenge dort einzuziehen! Denn viele Leute blieben an den Straßen stehen, um uns zuzugucken oder sogar Videos zu machen. Auch Einheimische, die die Fenster öffneten und auf uns herunterguckten. Das war schön, so empfangen zu werden. Auch die Tatsache, dass an zwei Kreuzungen sich kurzfristig Polizisten aufgestellt haben, um den Verkehr aufzuhalten. Ich bezweifle, dass das in Deutschland auch passiert wäre, wenn wir dort gepilgert wären. Dann kam der Moment, in dem wir die Kathedrale erreichten! Als vor uns die riesige Kirche auftauchte, mit dem gigantischen Hauptportal, den beiden Türmen, wovon einer leider in ein Gerüst gepackt war. Deshalb mussten wir sie auch von der Seite betreten, doch das störte keinen. Und es war absolut beeindruckend, als man die Kathedrale betrat. Die großen Orgeln, der goldene Hochaltar, das Weihrauchfass, das vor dem Altar hing, viel größer als jedes Weihrauchfass, das man kennt. Und dann natürlich die Jakobusstatue, inmitten des Hochaltars, als Mittelpunkt, der über alles wacht, was in der Kathedrale vor sich geht. Und der Tradition nach wird diese Statue von jedem Pilger einmal von hinten umarmt, um ihm zu danken, dass man heil angekommen ist. Danach führt der Weg einen zum Grab des Jakobus, zu den Gebeinen, die dort begraben liegen. Nachdem die Kirche dann ausgiebig betrachtet wurde und auch die ein oder andere Träne vergossen wurde, ging es zu der neuen Herberge, die für die nächsten zwei Tage reserviert wurde. Ein altes Kloster, auf einer kleinen Anhöhe gelegen, sodass man die Stadt zum größten Teil im Blick hatte. Als dann jeder sein Zimmer beziehungsweise sein Bett bezogen hatte, gab es noch einen Gottesdienst in einer Kirche nahe der Kathedrale, eine Lichterfeier. Jeder bekam eine Kerze und dann gab es eine Dreiviertelstunde, die jeder individuell gestalten konnte. Es gab die Möglichkeit zu beichten, man konnte Fürbitten schreiben, die dann vorgelesen wurden, man konnte seine Gebete mit ein bisschen Weihrauch in den Himmel schicken, man dachte für sich über seinem Bezug zu Gott nach oder man suchte das Gespräch mit einem Priester. Es war ein sehr emotionaler Abend, an dem viele Tränen geflossen sind und der auch den härtesten Mann nicht kalt gelassen hat.

13. Okt. 2015

Nun war es endlich soweit! Nach ungefähr 130 Kilometern und sechs Tagen Wanderung kam heute die Firmung! Am Morgen war noch ein bisschen Zeit zur freien Verfügung - diese Zeit wurde genutzt, um sich Santiago in einer Stadtführung anzuschauen, shoppen zu gehen, die vielen Souvenirläden sich anzusehen und natürlich: sich für die Firmung schick machen! Danach ging es zum gemeinsamen Mittagessen in einem, ja, man kann schon fast Palast sagen, direkt neben der Kathedrale. Auch wenn einige von uns zu spät gekommen sind, da sie noch in der Unterkunft waren, um sich fertig zu machen und dann das Gebäude aufgrund von Reinigungsarbeiten abgeschlossen war. Das heißt, sie waren dort eingeschlossen. Aber eine der Putzfrauen hat sie zum Glück schnell befreit! Nach dem Mittagessen kam dann die Eucharistiefeier mit der Firmung und der einen Taufe. Es war ein beeindruckender Gottesdienst - diese imposante Kirche, das Weihrauchfass, das extra für uns angezündet wurde und natürlich die Firmung selber: als der Bischof von Firmling zu Firmling ging und ihm die Hand auflegte, kurz mit den Personen sprach und dahinter die Jakobusstatue, die einen echt anzuschauen schien! Über alles wachte! Es war ein wunderbarer Gottesdienst, oder in den Worten des Weihbischofs ausgedrückt: es war "stark"! Er wird sicher lange im Gedächtnis bleiben! Nach der Firmung wurde dann zu abend gegessen und es war ein unvergesslicher Tag! Jetzt würde ich gerne noch einmal auf die Frage zurückkommen, die ich mir am Anfang der Fahrt gestellt habe: wieso mache ich hier mit, wieso nehme ich all diese Strapazen auf mich? Man hat es für sich selbst getan. Man ist für sein eigenes Gefühl gelaufen. Auch in dem Film "Dein Weg", den wir vorher gesehen haben, wird dies gesagt, doch da habe ich es noch nicht so geglaubt! Jetzt weiß ich es, man kann den Weg nicht für andere gehen, da muss jeder allein durch! Und trotzdem hat dieser Weg unheimlich Gemeinschaft gefördert. Und ich würde es jedem empfehlen, diesen Weg wenigstens einmal im Leben in Angriff zu nehmen!!!

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Ich habe einen Namen du hast einen Namen

P1050454Unter diesem Motto trafen sich am Freitag, den 11.September 2015, 64 Kinder aus den sechs Kindertageseinrichtungen unserer Pfarrei, deren Eltern und Großeltern in Mussum zu einem bunten Nachmittag.

Jeder trägt einen Namen. Viele Namen haben eine besondere Bedeutung oder gehen auf einen Heiligen, unserem Namenspatron, zurück. Dies erfuhren die Kinder bei einem kurzen Einstieg in der Kirche. Gemeinsam begaben sich Groß und Klein anschließend auf Spurensuche, um die Bedeutung ihrer Vornamen sowie einige Heilige beispielhaft kennenzulernen. Während die Einen mit Buchstabenperlen ihren Namen zu einem Armband aufreihten, lauschten Andere dem biblischen Erzähltheater über Maria und Josef. An anderer Stelle konnten die Kinder einen Bilderwürfel zum Leben des hl. Josef gestalten. In der Kirche erschlossen sich Kinder und Erwachsene die Symbolik der Schutzmantelmadonna.

Aus der Schlussandacht nahm ein jeder die Gewissheit mit, fest in Gottes Hand geschrieben und von ihm geliebt zu sein.

10-jähriges Gruppenjubiläum

Sich als Messdiener oder Messdienerin Woche für Woche zur Gruppenstunde zu treffen ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. 10 Jahre lang geschafft haben es dennoch zwei Messdienergruppen der Messdienergemeinschaft St. Josef: Mädchengruppe unter der Leitung von Birthe Schülingkamp und Karoline Tekniepe und von Christopher Vitz und Jan Brinkmann geleitete Jungengruppe! In einer Vorabendmesse, die durch Anwesenheit vieler Messdienerinnen und Messdiener einen festlichen Rahmen bekam und mit der anschließenden kleinen Feier, zu der auch die Eltern eingeladen waren, würdigten die „Jubilare“ diesen Anlass. Wir danken ihnen für Ihren Dienst, den Eltern für ihre Unterstützung und wünschen allen weiterhin ein gutes Miteinander in und an der St. Josef-Kirche!

Vorbereitung auf die Firmung 2016 in St. Josef

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Die Pfarrei St. Josef bietet interessierten Jugendlichen und ihren Eltern drei Info-Veranstaltungen über die Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung 2016 an:

  • am Mittwoch, 23. September 2015, um 19.00 Uhr im Pfarrheim Ewaldi, Schwertstr., oder
  • am Donnerstag, 24. September 2015, um 19.00 Uhr im Pfarrheim St. Josef, Karolingerstr., oder
  • am Freitag, 25. September 2015, um 19.00 Uhr  im Pfarrheim Maria Trösterin, Marienplatz in Mussum.

Rund 130 Jugendliche, die in Gemeindeteilen St. Josef und Maria Trösterin zwischen 01.07.2000 und 30.06.2001, in St. Ewaldi zwischen 01.07.1999 und 30.06.2000 geboren wurden, erhielten bereits eine Einladungspostkarte. Wer keine Einladung bekam oder älter ist und gefirmt werden möchte, kann sich ebenfalls informieren.

Die Firmung wird voraussichtlich durch Weihbischof Dr. Christoph Hegge in zwei Gottesdiensten am 09. April 2016 gespendet.

 

Messdiener „mittendrin“ in Bocholt

 messdienertag201570 Messdiener aus ganz Bocholt, Isselburg und Rhede trafen sich am Samstagmorgen in St. Georg, um einen gemeinsamen Messdienertag zu verbringen. Nach Aufwärmspielen wie einem Messdiener-Bingo ging es zuerst auf den Marktplatz. „Mittendrin“ lautete das Thema des Tages und eine Flashmob-Aktion mitten zwischen den Verkaufsständen brachte es auf den Punkt: „Let me see your funky chicken“, rief Hendrik Roos, Messdienerleiter in St. Josef, und wie aus dem Nichts tanzten die Kinder und Jugendlichen, wie Hühner verstreut, über den Platz. Nach einer Stärkung mit Spaghetti Bolognese ging es mittendrin in der Bocholter City weiter: Aus allen Pfarreien bunt gemischt, zogen die Kinder in Kleingruppen los, um insgesamt sechs Stationen abzulaufen. Vom Quiz über Geschicklichkeitsspiele bis hin zum Chaosspiel war für alle etwas dabei, und auch zum Thema „Mittendrin“ selbst machten sich die Messdiener Gedanken: Wo in der Stadt, in der Schule, beim Sport erlebe ich Außenseiter? Was kann ich tun, um leichter auf andere zuzugehen? Wie können wirklich alle mittendrin sein? Hierzu schrieben die Gruppen Antworten auf, die später im Gottesdienst den Hauptteil der Predigt ausmachten.

IMG 20150806 WA0005 resizedWillkommen im Alltag!

Die Sommerferien sind vorbei und der Alltag hat uns wieder! Meistens seufzen wir nur und sind traurig darüber, dass die Schul- oder Arbeitsfreie Zeit so schnell vorbei ist. Wir kommen miteinander ins Gespräch über unsere Urlaubserfahrungen, teilen Foto- und Videoaufnahmen und planen bereits unsere Reiseziele für das nächste Jahr. So schön diese Zeit auch ist: Unser Alltag ist das, was uns am meisten prägt und uns wachsen lässt. Auch im Alltag und nicht ausschließlich im Urlaub zeigt sich, ob wir ein glückliches Leben führen. In der Schule, am Arbeitsplatz und bei sonstigen Aufgaben werden wir herausgefordert, zu lernen, verschiedene Erfahrungen zu sammeln, mit anderen Menschen auszukommen; ja unser Leben, die Kirche und Gesellschaft zu gestalten. Eine Riesenchance! Gottes reichen Segen und viel Freude dabei! (Mi)

c Alle total kreativGrüße aus dem Ferienlager

Das Mädchen-Ferienlager in Het Lohr grüßt ganz St. Josef, alle Eltern, Geschwister und Freunde, die zuhause geblieben sind! Und natürlich auch die anderen Lager in Niederlandenbeck und auf Ameland :)

Weiter Informationen finden Sie unter:   hetlohr.st-josef-bocholt.de

Und auch aus dem Lager auf Ameland gibt es einige Neuigkeiten:  ameland.st-josef-bocholt.de

Jugendforum auf Tour

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Gemeinsam etwas machen, das stand für die Gruppenleiter der Jugendverbände (Pfadfinder und KLJB), der Pfarrjugend, der Messdiener St. Josef und Ewaldi und des Jugendheims Ewaldi am Samstag, den 20.06.2015 auf dem Programm. Vorbereitet wurde vom Jugendforum eine Fahrradtour zum Kletterwald nach Borken-Pröbsting. Hier standen zunächst einige Spiele an, bei denen die Teilnehmer ihre Fähigkeiten, gemeinsam arbeiten zu können, unter Beweis stellen mussten. Mit Hilfe einer Slackline und eines Seiles musste die Gruppe eine „tiefe Schlucht“ überwinden, ein riesiges Spinnennetz durchqueren und mit Hilfe von Eisschollen das rettende Ufer erreichen.

Messdienertag im Phantasialand

In diesem Jahr verbrachten die Messdienerinnen und Messdiener aus allen Gemeindeteilen der Pfarrei St. Josef ihre alljährliche gemeinsame Aktion im Freizeitpark „Phantasialand“ in Brühl bei Köln. Nach einem kräftigen Regenschauer bei der Ankunft konnten die knapp 60 Kinder und Jugendlichen die vielen Attraktionen des Parks bei strahlender Sonne auskosten. Vom einfachen Kettenkarusell, über die modernsten Achter- oder Wasserbahnen, die 3- und 4-D-Highlights bis zu den aufwendigsten Shows – für jeden (auch für die begleitenden Seelsorger) war etwas Atemberaubendes dabei, das für Gesprächsstoff im Bus auf dem Rückweg sorgte und noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein gelungener, erlebnisreicher Tag!

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Pfingstlager der Messdiener

messdienerlager2015 2Wer glaubt, Kirche ist langweilig, der kennt die Messdiener der Gemeinde St. Josef nicht.
Auch in diesem Jahr sind rund 40 Jugendliche mit Ihren Leitern ins traditionelle Pfingstlager gefahren, nach einer kleinen Fahrradtour wurden erstmal die Zelte bezogen. Neben den täglichen Programmpunkten durften die Jugendlichen mit Ihren Leitern eine ganz besondere Messe
erleben. Doch sobald es Dunkel wurde, mussten Alle zeigen wie gut der Zusammenhalt wirklich ist, denn einige versuchten das Lager zu überfallen und den Wimpel zu erbeuten. Natürlich ist das keinem geglückt."

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Anmeldung zum Ferienlager in den Herbstferien

Herbstlager Poster PDF

 „Love is an open door“ – Firmung in St. Josef

 

aus den drei Gemeindeteilen der Prarrei St. Josef haben sich 98 Jugendliche dazu entschieden, das Sakrament der Firmung zu empfangen. In zwei Gottesdiensten in den Kirchen St. Josef und Maria Trösterin wurde ihnen vom Weihbischof Dr. Christoph Hegge das Sakrament der Firmung gespendet. Drei von ihnen machen sich im Oktober dieses Jahres auf den Weg nach Santiago de Compostela, um sich dort firmen zu lassen. Die Jugendlichen haben sich auf eine verschiedene Art und Weise auf diesen, für sie besonderen Tag, vorbereitet. Fünf Wege standen zur Auswahl: Wöchentliche Gruppenstunden, einen Kompaktkurs, einen Wochenendkurs im Kloster Mariengarden Burlo, die Auszeitwoche und das Angebot, den Jakobsweg nach Santiago, mit anschließender Firmung, entlang zu wandern. Während dieser Treffen stand das Thema „Ich glaube?!“ im Mittelpunkt. Sie haben dazu viele Teamspiele gespielt und Gruppenaufgaben bewältigt. Die Kreativität durfte auf ihrem Weg zu Gott natürlich auch nicht fehlen, zum Beispiel wurde bei dem Wochenendkurs in Burlo eine große Gemeinschaftsarbeit angefertigt. Zusätzlich hat jeder von ihnen an einem der 26 sozialen Projekte teilgenommen. Beispielsweise konnte man an dem Fußballturnier der Lebenshilfe, das mittlerweile Tradition bei der Projektauswahl ist, teilnehmen. Außerdem war es möglich, den Firmgottedienst zu gestalten, und bei der Organisation mitzusprechen. Oder man half den jungen Sternsingern dabei sich anzukleiden, man konnte diese auch auf ihrem Weg durch die Straßen begleiten.

„Love is an open door“

- ist das Thema, das wir für unseren Firmgottesdienst ausgewählt haben.
Natürlich ist das mit der Firmung viel mehr als dieser eine Satz. Aber trotzdem
übermittelt er uns die wichtigste aller Botschaften: Liebe und lass deine
Herzenstür offen für alle Menschen. Denn jeder der liebt stammt von Gott
und wer liebt bleibt bei Gott.
Wir wollen unsere Herzenstür nicht länger aus Zweifel oder Angst verschließen,
sondern sie für Gott und die Menschen öffnen.
In der Hoffnung, dass es uns auch immer öfter gelingt, empfingen wir
das Sakrament der Stärkung durch den Heiligen Geist – die Firmung.

(aus der Einführung in die Firmfeier, verfasst von der Projektgruppe)

Firmung MT 2015

Firmung am 18.04.2015 in Maria Trösterin

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Firmung am 18.04.2015 in St. Josef

Fröhliches und sportliches Fußballturnier für Spieler mit und ohne Handicap

Zum integrativen Fußballturnier haben die Firmlinge am vergangenen Samstag in die Fildekenhalle eingeladen. Sechs Teams waren mit von der Partie, sie alle bunt gemischt: Jüngere und ältere Spieler, Fußballerinnen und Fußballer, doch nicht nur das: Dank der Lebenshilfe trat auch eine Mannschaft von Spielern mit Behinderung an und machte das Turnier dadurch umso wertvoller. Den Siegerpokal nahmen die Messdiener von St. Josef mit nach Hause und die Freude darüber war groß. Zu einem Ereignis, das österlicher kaum hätte werden können, wurde das Turnier aber vor allem durch die Fairness in jeder Spielminute und das gleichberechtigte Miteinander.

fussball

Natürlich durfte auch ein Rahmenprogramm nicht fehlen: Bei Hot Dogs und Kuchen, Fanta und Kaffee kaufte so mancher ein Tombola-Los oder versuchte an der Torwand sein Glück. Der Erlös kommt Beatrice aus Uganda zugute. Die Neunjährige ist seit mehreren Jahren das Patenkind der Firmlinge von St. Josef. Mit Hilfe der Einnahmen des schon traditionellen Fußballturniers finanzieren sie dem Mädchen die Schulbildung.

Dies alles hätte nicht stattfinden können, wenn sich nicht eine lange Liste an Unternehmen und Geschäften aus Bocholt und Umgebung bereiterklärt hätte, beachtliche Geld- und Sachspenden beizusteuern. Und ohne die mitfiebernden Zuschauer wäre auch keine so tolle Stimmung aufgekommen. Ihnen allen und nicht zuletzt den eifrigen Helfern sowie dem Orga-Team der Firmlinge gilt daher ein herzlicher Dank!

Einen weiteren Bericht und Fotos finden Sie auf unserer Firmwebsite: www.kurs-auf-firmung.de

Lebendiger Jugendgottesdienst in Ss. Ewaldi

IMG 20150406 WA0008 resizedBist du noch tot oder lebst du schon? Jesus lebt! Und die Freude darüber war groß, das war nicht zuletzt am Ostermontag zu spüren. In Ewaldi hatten die Messdiener einen Jugendgottesdienst vorbereitet. 350 Gottesdienstbesucher waren gekommen, sodass die 240 Ostereier, die sich in den Kirchenbänken versteckten, nicht ausreichten: Schoki und Sonnenblumenkerne zum Frühling enthielt jedes Ei, aber nicht nur das. Jan ging durch die Reihen und schnappte auf, welche Osterbotschaften die Gemeindemitglieder in ihrem Ei gefunden hatten.

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Im Chorraum wartete ein Baum darauf, ebenfalls mit Eiern bestückt zu werden. Zu jeder Fürbitte hingen die Jugendlichen eines auf, so zum Beispiel ein Ei der Hoffnung für alle Besorgten, ein Ei des Lebens für Verzweifelte, eines für Frieden in den Krisenregionen. Für kräftig Stimmung sorgten die Feuerzungen, die die Messe mit ihren Liedern begleiteten.

Jugendgottesdienst in der Ewaldikirche

OsternPlakat

 

Mit der österlichen Botschaft setzte sich eine Gruppe Jugendlicher aus Ewaldi auseinander und brachte ihre Überlegungen in die Gestaltung des Gottesdienstes für Ostermontag ein. Die musikalische Begleitung übernehmen die „Feuerzungen“. Herzliche Einladung!

Gottesdienste mit Anmeldung zur Firmung

IMG 4487„Vernetzt mit Gott“ bleiben wollen Jugendliche, die sich seit Herbst 2014 auf die Firmung vorbereiten. Am kommenden Wochenende werden sie sich in den Gottesdiensten ihrer Gemeinde vorstellen und die Anmeldung zur Firmung offiziell machen: In der Vorabendmesse in Ewaldi um 18.30 mit musikalischer Gestaltung von „Feuerzungen“, in der Sonntagsmesse um 10.00 Uhr in Maria Trösterin mit dem Gesang von „Laudate Deum“ und um 11.15 in St. Josef mit Jupp’s Band.  Herzliche Einladung an die Gemeinde, die Gottesdienste mitzufeiern und die Jugendlichen mit Gebet auf ihrem Glaubensweg zu begleiten!

Frühschichten in Ewaldi

IMG 4510Bereits zum vierten Mal trafen sich einige Schüler/-innen und Lehrer der Melanchthonschule zur Frühschicht in diesjähriger Fastenzeit. Ein kleines Team nimmt sich jede Woche Zeit und bereitet mit Pastoralreferentin Katharina Mikolaszek die Frühschichten vor. Angeregt vom Hungertuch mit dem Titel „Gott und Gold – wie viel ist genug für ein gutes Leben?“ machen sich die Mädchen und Jungen Gedanken, wie sie es überhaupt in ihrem (oft stressigen) Alltag schaffen sollen, aufmerksam und bewusst zu leben, über eigenes Handeln und die Grundbedürfnisse nachzudenken und auch die Nöte der anderen zu sehen. Kraft schöpfen – Atem anhalten – Feuer und Flamme sein – Frucht bringen – Das Gewohnte unterbrechen – sind Themen, die sie Woche für Woche ausarbeiten und in der Frühschicht präsentieren. Bei anschließender Begegnung im Pfarrheim wird dann das eine oder andere ausdiskutiert, miteinander gelacht und gefrühstückt.

Integratives Fußballturnier --> Schulgeld für Beatrice!

20150411 PosteraDas traditionelle integrative Fußballturnier der Firmbewerber, Jugendgruppen unserer Pfarrei und der Lebenshilfe e.V. findet am Samstag, 11.04. ab 10 Uhr in der Fildekenhalle Rheinstr. statt. Während ein Team der Firmbewerber zusammen mit den Sportlern mit Handicaps fleißig trainiert, kümmert sich ein 10-köpfiges Orga-Team um das Rahmenprogramm: Tombola, Torwandschießen, Tanzeinlage der Tanzgruppe der Lebenshilfe und Cafeteria sollen den Besuchern und Zuschauern spannende und genussvolle Abwechslung bieten.

Mit dem Erlös aus der Tombola und Cafeteria finanzieren die Firmbewerber die Schulbildung ihres Patenkindes in Uganda. Beatrice Zalwango ist 9 Jahre alt, kommt aus Segalye und geht dank des Einsatzes unserer Jugendlichen seit 2011 zur Schule des Ewaldi Children Education Fund.

Auch in diesem Jahr hoffen die Jugendlichen auf Ihre Unterstützung und laden alle zum Besuch der Veranstaltung ein!

Messdiener Ewaldi gestalten Osterkerzen

IMG 4504Einige kreative Messdienerinnen und Messdiener aus Ewaldi haben auch in diesem Jahr Osterkerzen zum Jahresthema der Pfarrei gestaltet (erhältlich im Pfarrbüro).

„Suche Frieden und jage ihm nach“ – Dieser Satz nach dem Wort aus dem 1. Petrusbrief soll die Menschen in diesem Jahr besonders begleiten und zum Nachdenken anregen.

Die Verantwortung für den Frieden liegt bei jedem Einzelnen von uns – reflektierten die Jugendlichen im Gespräch und brachten die Vielfalt der Gemeindemitglieder mit den bunten Quadraten, die das Kreuz bilden, zum Ausdruck. Das bunte Kreuz soll außerdem die Auferstehungsbotschaft in den Vordergrund stellen: Nicht der Tod, nicht das Böse haben das letzte Wort, sondern das Leben in seiner ganzen Fülle! Es ist nie zu spät, umzukehren oder neu anzufangen! Die Messdienerinnen und Messdiener wünschten, die von ihnen gestaltete Kerze würde Menschen Mut machen, immer wieder und trotz aller Widrigkeiten Friedensstifter zu sein. Die Taube symbolisiert nicht nur den Frieden, sondern auch den Heiligen Geist, der uns anspornen und helfen will, dem Frieden auf den Fersen zu bleiben!

Vater Unser - Spätschicht

im Rahmen der Firmvorbereitung, aber nicht nur für Firmbewerber fand am Sonntag, 01.02.2015 um 19 Uhr in der St. Josef Kirche eine Spätschicht statt.

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Was betet ihr? Könnten wir uns als Christen fragen lassen. Welches ist Euer wichtigstes Gebet? Und warum gerade dieses?
Nun, die Antwort würde nicht schwerfallen. Das Vaterunser ist uns von Jesus aufgetragen worden. Als die Jünger ihn fragten. Wie sollen wir beten. Soweit klingt das einleuchtend. Spätestens wenn dann aber eine weitere Frage nach dem Inhalt des Vaterunsers käme und was denn die Bedeutung sei und warum wir denn das Vater unser als von Jesus beauftragtes Gebet beten, aber uns ansonsten oftmals einen Dreck um die Erfüllung seiner Aufträge scheren sind wir schnell mit unserem „Latein“ am Ende. Wenn dann noch jemand fragt: Warum denn Vater? Und unser? Und wie ist das mit dem Himmel? ...

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Wir haben uns an diesem Abend mit unserem Vaterunser beschäftigt, dabei wurden Bilder gezeigt und zu den einzelnen Vaterunserbitten unterschiedliche persönliche Deutungen und Ansätze von Firmbewerbern verlesen. Musikalisch wurde der Abend von Jupp's Band gestaltet. Bei schwungvoller Musik und mit vielen Bildern und unterschiedlichen Lesestimmen war unsere Vaterunser Betrachtung sicherlich nicht umfassend, aber hoffentlich ein zur Diskussion und Auseinandersetzung anregender Impuls.

Winterliche Firmvorbereitung in Burlo

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Rund 100 Jugendliche bereiten sich z. Zt.  in unserer Pfarrei auf das Sakrament der Firmung vor. Eine beträchtliche Gruppe von 61 Jugendlichen wählte den Wochenendkurs am Oblatenkloster Mariengarden in Burlo als ihren Vorbereitungsweg aus. Begleitet wurde sie von 8 Katecheten/-innen, die ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet haben. Dazu  gehörten viele verschiedene Angebote, die der Auseinandersetzung der Jugendlichen mit eigenem Glauben und dem Austausch darüber dienten: Stationslauf, kreative Workshops, erlebnispädagogische Spiele u.v.m. Jeder konnte etwas an- und entsprechendes finden. Auch das Gespräch mit einem Pater über seine Berufung und das Leben im Kloster führten die Jugendlichen mit großem Interesse. Der gemeinsame Gottesdienst am Sonntag wurde mit eigenen Texten, selbstgeschriebenen Lied, in Bilder umgesetzten Glaubensbekenntnis und selbst erstellten Glaubenssymbolen bereichert. In den Pausen lud die winterliche Landschaft zu der einen oder anderen Schneeballschlacht ein. Die vorbildliche Disziplin der Jugendlichen führte zum reibungslosem Verlauf des Kurses. Auch wenn der Wunsch der Jugendlichen, lange schlafen zu dürfen, nicht erfüllt werden konnte (Wecken um 7 Uhr!) waren die Rückmeldungen zur gemeinsam verlebten Zeit sehr positiv.

„[…]  ihr alle seid ‚einer‘ in Christus Jesus“ (Gal 3,28)

Burg-Gemen-2015Auch wenn sich die Messdiener aus St. Josef und Ewaldi bei großen Festen oder Messdienertagen des Öfteren begegnet sind, haben die Leiterrunden beider Gemeindeteile bisher getrennt gearbeitet. Die ersten Schritte zur gemeinsamen Gestaltung der Messdienerarbeit wurden am vergangenem Wochenende getätigt, als sich 18 Leiter/-innen zum ersten Besinnungs- und Planungswochenende auf der Jugendburg in Gemen getroffen haben. Der biblische Vers aus dem Galaterbrief „[…] ihr alle seid ‚einer‘ in Christus Jesus“ war ihnen an diesen Tagen ein Begleiter. Überlegungen, wie „Was haben wir gemeinsam?“ als auch „Was macht unsere Gemeinschaft besonders?“ gehörten ebenso zum Programm, wie u. a. die pantomimische Darstellung der Zukunftsvision oder die Festlegung von Aktionen für das ganze Jahr. Motivierend und passend erwies sich der musikalisch schwungvolle Gottesdienst unter der Leitung von Burgkaplan Stefan Hörstrup, der sehr ansprechend das Thema „Berufung“ darlegte. Die Teilnehmer bezeichneten das Wochenende als sehr gelungen und wiederholungswürdig! Wir wünschen den Leiterrunden viel Freude und Erfolg bei ihrem Dienst und bei der Umsetzung ihrer Vorhaben!

 

024Halbtagesfahrt der KAB

Die KAB St. Josef lud zu einer Krippenbesichtigung ein. Sie fand statt am Donnerstag den 15.01. Ziel war St. Marien in Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen.

Den Bericht und Fotos finden Sie auf der Unterseite der KAB :  hier klicken

Die Hl. Drei Könige sind angekommen!

IMG 4459-aDie Krippe in St. Josef ist heute mit den drei Weisen aus dem Morgenland vervollständigt worden. In diesem Jahr mussten sich die Drei – wie ungewöhnlich - durch eine Schneelandschaft durchkämpfen, um zur Krippe zu gelangen! Die Sehnsucht nach „weißer Weihnacht“ hat die Gruppe von Messdienern/-innen aus St. Josef zu dieser Gestaltung inspiriert. Seit vielen Jahren bauen sie mit Fantasie und Leidenschaft die Krippe auf. Und obwohl ihnen immer dieselbe „Grundausstattung“ zur Verfügung steht, überraschen sie jedes Jahr mit einer neuen Variation! Herzlichen Dank dafür!

Sternsinger 2015

 

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 Unter dem Motto "Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!" haben sich am Samstag, dem 03. Januar in Mussum 65 Kinder auf den Weg gemacht.

 

 

 

 

sternsinger-josef-2015 sternsinger-josef-2015-aBereits am Freitag zogen 32 Sternsinger im Gemeindeteil St. Josef von Haus zu Haus. Einige Gruppen waren auch am Samstag noch unterwegs.

Am Sonntag brachten die Kinder und Jugendlichen die gesammelten Spenden in einem Dankgottesdienst symbolisch zur Krippe.

 Einige Betriebe, Kitas und die Bocholter Stadtverwaltung wurden am Montag besucht.

 

Am Freitag, 02. Januar 2015, trafen sich die 61 diesjährigen Sternsinger in der Kirche der Gemeinde Ss. Ewaldi. Dort empfingen sie den Segen für die Sternsingeraktion von Katherina Mikolaszek. Mit Begeisterung übten sie zum letzten Mal vor der Aktion, zusammen mit Hannelore Jessel und Andre Bösing, das Lied "Stern über Betlehem" und ihre Texte ein.

2015 Sternsinger 800

 

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Adventssingen in Maria Trösterin

Plakat Adventsingen 2014

Anmeldung zu den Ferienlagern in den Sommerferien 2015

Jedes Jahr machen sich mehrere Teams von Jugendlichen und Erwachsenen unserer Pfarrei ehrenamtlich stark für die Gestaltung der Ferienfreizeit für Kinder. Dank dieses Engagements kann St. Josef im Sommer 2015 folgende Ferienfreizeiten anbieten:

Niederlandenbeck (Sauerland)
Für Mädchen und Jungen im Alter von 8 – 13 Jahren: 11.07. – 25.07.2015 (14 Tage)
Leitung: Thorsten Wagner und Kristina Labs
Plätze: 38
Kosten: 285,00 € + 25,00 € Taschengeld
Anmeldung: Fr., 05.12.14, v. 16.00 – 18.00 Uhr im Pfarrheim Ewaldi, Schwertstr. 24

Niederlandenbeck (Sauerland)
Für Jungen im Alter von 8 – 14 Jahren: 25.07. – 08.08.2015 (14 Tage)
Leitung: Johannes Tewiele
Plätze: 38
Kosten: 285,00 € + 25,00 € Taschengeld
Anmeldung: Fr., 05.12.14, v. 16.00 – 18.00 Uhr im Pfarrheim Ewaldi, Schwertstr. 24

’t Lohr bei Voorst (Niederlande)
Für Mädchen im Alter von 10 – 15 Jahren: 14.07 – 21.07.2015 (8 Tage)
Leitung: Brittina Klein-Hitpaß
Plätze: 50
Kosten: 215,00 € + 15,00 € Taschengeld
Anmeldung: Fr., 05.12.14, v. 16.00 – 18.00 Uhr im Pfarrheim Ewaldi, Schwertstr. 24

Buren (Ameland)
Für Mädchen und Jungen im Alter von 8 – 13 Jahren: 11.07. – 25.07.2015 (14 Tage)
Leitung: Sigrid und Benedikt Roos
Plätze: 60
Kosten: 300,00 € + 20,00 € Taschengeld
Anmeldung: Sa., 06.12.14, v. 10.00 – 12.00 Uhr im Pfarrheim St. Josef, Karolingerstr. 14

 

Gitarren-/ und Leseabend

DSCF0023Am 15.11.2014 wurde im Pfarrheim Maria Trösterin ein Gitarren/- und Leseabend veranstaltet. Wolfgang Kempkes, Peter Tünte, Gaby Tielkes und Kinder zwischen 8 und 13 Jahren haben für die musikalische Gestaltung gesorgt. Es wurden vorweihnachtlichen Kurzgeschichten von „Schnüpperle“ und auch witzige Reime und Gedichte von Heinz Erhart vorgetragen. Die ca. 50 Besucher des Abends waren begeistert.

Die Spenden, die an diesem Abend zusammen gekommen sind, gehen an das Projekt „Kolibri“ des SKM, welches Kinder aus Familien mit einem suchtkranken Elternteil unterstützt.

Vielen Dank!!

Meditativer Abend zum Thema „Krieg und Frieden“

andacht-kriegIm Rahmen der zur Zeit in der Ewaldi-Kirche Bocholt stattfindenden Ausstellung zum Thema „Krieg und Frieden“ fand am Mittwoch, den 19. November um 20.00 Uhr ein Meditativer Abend mit Texten und Live-Musik eines Streicher- und Blockflötenensembles statt.

Texte und Briefwechsel aus dem ersten und zweiten Weltkrieg wurden mit aktuellem Kriegsgeschehen verknüpft.

Unterstützt durch das Spiel des Quartetts entwickelte sich ein sehr eindrücklicher, von persönlichen Aussagen getragener, Überblick über die Schrecken des Krieges.

Das ein Kreuz aus Schnürsenkeln, verbunden mit der unerschütterlichen Hoffnung auf Erlösung, Halt und Trost geben kann, wurde an einem Text aus dem Kroatienkrieg verdeutlicht.

Die Pfarrgemeinde St. Josef hat sich für das Jahr 2015 das Jahresthema "Suche den Frieden und jage ihm nach!" (nach 1 Petr 3,11) gegeben. Dieser Impulsabend war ein äußerst gelungener Auftakt. Mögen viele weitere folgen.

2014 Running DinnerRunning Dinner 2014

Vor etwa einem Jahr haben wir hier über das erste Running Dinner bei St. Josef berichtet. Den damals oft geäußerten Wunsch nach einer Wiederholung hat das Organisationsteam jetzt verwirklicht und am 25.10.2014 sind fast 40 Teilnehmer der Einladung zum 2. Running Dinner gefolgt. Iris, Sandra, Anja und Mechthild haben wieder eine ausgeklügelte logistische Leistung erbracht, damit alle Besucher abwechselnd als Gäste und Gastgeber an verschieden Orten lecker speisen konnten.

Zwei Teilnehmerinnen schreiben dazu:

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Jubiläumsfahrt der KAB Senioren - St. Josef003

Am Mittwoch, dem 18. Juni feierten die KAB Senioren St. Josef ihr 55-jähriges Bestehen mit einer Halbtagesfahrt nach Winterswijk.   

--> hier geht es zum Bericht ...

 

Fronleichnamsprozession in St. Josef für die ganze Pfarrgemeinde

Am 19. Juni feierten wir das Fronleichnamsfest. In diesem Jahr ging die Prozession durch den Gemeindeteil St. Josef. Begonnen haben wir  um 10.00 Uhr mit einer Messfeier im Garten des „Guten Hirten“.  Musikalisch wurde der Gottesdienst von den Kirchenchören gestaltet. Anschließend zog die  Prozession durch den Gemeindeteil St. Josef. Nach der Prozession war mit einem Mittagessen im Pfarrheim St. Josef auch für das leibliche Wohl gesorgt.

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(c) 2017 Pfarrgemeinde St. Josef in Bocholt

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