Katholische

Wir gestalten Kirche und Gemeindeleben mit. Wir orientieren uns an der Katholischen Soziallehre, leben christliche Werte und tragen die sozialpolitischen Themen und Forderungen unseres Verbandes mit.

Arbeitnehmer

Wir bemühen uns um die Verbindung zwischen Kirche und Arbeitswelt und um Solidarität mit Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmern und Arbeitslosen.

Bewegung

Wir bieten Bildung zu Glaube, Kirche, Arbeitswelt, Gesundheit und Politik an. Zu Betriebsbesichtigungen in den verschiedensten Arbeitsfeldern laden wir ein. Wir wollen was bewegen, damit Solidarität und soziale Gerechtigkeit vor unserer Haustür und in der einen Welt wachsen.

Mit unseren Projekten unterstützen wir die aus Mussum stammenden Missionare und das KAB-Weltnotwerk. Wir sind offen für alle, die sich von unseren Themen angesprochen fühlen, einfach mal bei einer Veranstaltung mitmachen möchten oder Anschluss an eine lebensfrohe Gemeinschaft suchen.

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Wir wollen Menschen sein,

die miteinander die Fragen der Zeit bedenken,

Menschen, die sich selbst und anderen nichts vormachen,

die Fehler zugeben und um Vergebung bitten können.

Ich glaube: Christen können Menschen sein,

die ihre eigenen Vorurteile bekämpfen,

die das Leben anderer achten wie das eigene,

die andersartige verstehen wollen.

Wir wollen Frauen und Männer sein,

die miteinander den Weg des Friedens,

der Gerechtigkeit und der Schöpfungsbewahrung gehen.

 

nach Maria Thimme

aus „Hoffnung – nicht Angst“, Lieder und Gebete zu Arbeit und Gerechtigkeit der Katholischen Arbeitnehmerbewegung

 


 Nikolausskat

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 Ferienspiele 2017: Bilder von der KAB-Abendwanderung

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60-jähriges Jubiläum der KAB St. Bernhard Mussum

 

„Grenzen überschreiten“ – So lautete das Leitthema der KAB St. Bernhard Mussum anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens, das am Sonntag, den 15. Juni 2014 in der Pfarrgemeinde gefeiert wurde. Am Beginn des Festes stand ein Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Hagemann in der Kirche Maria Trösterin. KAB-Präses Klaus Mees hielt die Predigt, die er mit der Aussage begann: Wenn es in der Gesellschaft um die Wurst geht, gibt die KAB ihren Senf dazu. Damit spielte er auf die vielfältigen Aktivitäten der KAB in Gemeinde und Pfarre an. Aber auch in der Gesellschaft und Politik sei die KAB als starker Verband präsent. Immer wieder mahne die KAB die Grundsätze der Katholischen Soziallehre an. Nicht Geld und Profit, sondern der Mensch müsse im Mittelpunkt stehen. Viele gesellschaftliche und politische Probleme seien über ein partnerschaftliches Miteinander nachhaltig zu lösen.

 

Bei dem anschließenden Empfang konnte Vorsitzender Dr. Josef Theißen viele Ehrengäste und Mitglieder begrüßen. Eine besondere Freude war für alle die Anwesenheit des früheren Pastors und Präses Hubert Oelgemöller, der zum Festakt aus Ibbenbüren angereist war. Mit Maria Blits, Johanna und Bernhard Klein-Schmeink, Josefa und Paul Meteling,  Franz Vos und Alois Terhardt  waren Mitglieder gekommen, die seit der Gründung im Jahre 1954 der KAB die Treue gehalten haben. In seinem Festvortrag wies Dr. Theißen auf den jüngsten Katholikentag hin, der unter dem Motto gestanden habe „Mit Christus Brücken bauen“. Dieses Motto sei mit der Aufforderung der KAB, Grenzen zu überschreiten, nahe verwandt. Grenzen seien einerseits wichtig, denn sie schafften Ordnung und Individualität. Doch gebe es in der jüngeren Geschichte Fälle, in denen die Aufhebung von Grenzen einen Glücksfall bedeutete. Theißen nannte die Deutsche Wiedervereinigung. Wenn man das Thema weiter auslege, sollte man sich bei der geplanten Überschreitung von Grenzen immer die Fragen stellen, ob diese Überschreitung einem guten Zweck diene oder eine Verletzung beabsichtige, ob sie einem höheren Ziel diene oder die Grenzen des Anstandes und der Ethik überschreite. Theißen wies auf die gemeinsamen Aktivitäten der KAB-Vereine in der Großpfarre St. Josef hin. Hier habe sich das Überschreiten von Grenzen bewährt. Diese Art des Zusammenfindens wünsche er sich auch auf anderen Ebenen.

 

Die abschließende Videoschau von Heinz Lohscheller befasste sich ebenfalls mit dem Thema „Grenzen“. Er war in drei Etappen der ehemaligen innerdeutschen Grenze über 1.380 km gefolgt. Der damalige „Todesstreifen“ sei zu einem „Lebensstreifen“ geworden, in dem die Natur sich in einem für sie geschützten Raum ungestört habe entwickeln können. Außerordentlich beeindruckend und bewegend seien die Begegnungen mit Menschen gewesen, die die ehemalige Grenze zwischen Ost und West aus eigenem Erleben schildern und beschreiben konnten. Viele Dörfer und Siedlungen seien geschleift und die Bewohner zwangsweise umgesiedelt worden. Lohscheller konnte von der Freude und der Zuversicht der Menschen nach dem Mauerfall berichten. Er musste allerdings auch feststellen, dass die Mauer in vielen Köpfen noch bestehe. Diese Haltung gebe es nicht nur bei den Menschen an der ehemaligen Grenze, sondern durchaus auch bei uns. Endlich aus innerer Überzeugung zusammenzuwachsen, war der eindrückliche Wunsch von Heinz Lohscheller.

 

Das anhängende Bild zeigt von links: Präses Klaus Mees, Leitender Pfarrer Andreas Hagemann, Pfarrer em. Hubert Oelgemöller, Vorsitzender Dr. Josef Theißen

 

Paul Klein-Schmeink

 

 Foto Paul Klein-Schmeink verkleinert

 
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(c) 2017 Pfarrgemeinde St. Josef in Bocholt

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