"Familie schaffen wir nur gemeinsam"

So lautet der Titel der Caritas-Kampagne 2013. Es geht um das, was Familien für ihre Mitglieder und die Gesellschaft leisten. Aber auch um Familien, die unter Druck sind und Unterstützung von anderen brauchen.

Zuwendung, streiten, lachen, Interessen ausgleichen, Talente entwickeln, sich geliebt wissen und selbst lieben – all das erfahren Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch Beziehungen mit anderen Menschen.

Besonders intensiv lernen sie es in der eigenen Familie.

Besonders intensiv vermissen sie es in der eigenen Familie.

Die Caritas möchte 2013 auf das Potential aufmerksam machen, das jede Familie hat und darauf, dass wir Familien unter Druck unterstützen müssen. Dabei denken wir Familie nicht nur als (kleine) Kernfamilie, sondern beziehen das Zusammenleben zwischen den Generationen und die unterschiedlichen Lebenswelten innerhalb der Generationen mit ein.

Wir zeigen, dass Familien einen eigenständigen, zentralen und unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft erbringen.

Wir werben um Wertschätzung für Familien, idealisieren das Familienleben jedoch nicht.

Deshalb thematisieren wir auch die vielfältigen Belastungen, die Familien managen müssen und zeigen die Grenzen der Belastbarkeit auf. Die Kampagnenplakate zeigen daher bewusst Familien in schwierigen Situationen.

Wir setzen unsere eigenen Ressourcen als Helfende, politisch Tätige und Arbeitgeberin ein, damit Familien gestärkt sind.

Wir fordern politisch und wirtschaftlich Verantwortliche auf, Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Familie und Beruf, Pflege und andere Fürsorgeleistungen miteinander zu vereinbaren sind und Lasten gerecht verteilt sind.

Barbara Fank-Landkammer. Referatsleitung Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising Deutscher Caritasverband, Freiburg

(c) 2017 Pfarrgemeinde St. Josef in Bocholt

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