Dorothee Borkens      
Tel. 13150
caritas

 

„Globale Nachbarn“ lautet das Thema der Jahreskampagne der deutschen Caritas.

„Weit weg ist näher als du denkst“. Ein Spruch, der zunächst wie ein erhobener Zeigefinger daherkommt, offenbart mehr und mehr Wahres, wenn man über ihn nachdenkt, sagt Herr Markus Lahrmann von der Redaktion „Caritas in NRW“. Die Welt ist zusammengerückt. Das Internet, die globale Arbeitsteilung, die internationalen Auswirkungen regionaler Konflikte, Hunger, Armut, Not. Wir können uns nicht abschotten. Oder so tun, als ginge das alles uns nichts an. Das Thema „Globale Nachbarn“ ist mehr als ein Auslandshilfe-Thema. Es geht auch um Migration, Integration und Armut hier bei uns. Wie kommen die Nachbarn des globalen Dorfs bei uns an? Worauf warten sie in unseren Fußgängerzonen, wie leben sie hier, wenn sie nebenan wohnen? Wie gehen wir mit der fremden Armut in unseren Parks um? „Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen“, heißt es im Neuen Testament.

Die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen der Gemeinde-Caritas werden von Menschen verschiedener Religion und Nationalität, die in Not sind, angesprochen und versuchen auf verschiedene Arten zu helfen.

Caritas heißt „(Nächsten)-Liebe“

Um Nächstenliebe geht es, wenn die CaritashelferInnen unterwegs sind, um den Anderen zu sehen, in seiner Not, in seiner Einsamkeit oder in seiner Krankheit.

Ein Schwerpunkt der Caritasarbeit ist der Besuch der Alten und Kranken in unserer Gemeinde. Einige Gruppen machen sich regelmäßig auf den Weg, um alte und/oder kranke Pfarrgemeindemitglieder zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim zu besuchen. Wichtig ist hierbei, den Menschen das Gefühl zu vermitteln: „Du gehörst noch dazu, wir haben Dich nicht vergessen“.

Immer wieder erleben wir aber auch, dass Pfarrangehörige, die in Pflegeheimen des Stadtgebietes untergebracht sind, nicht besucht werden, weil die Caritas keine Kenntnis vom Wohnwechsel hat. Aus Datenschutzgründen oder weil es schlicht vergessen wird, die Pfarrgemeinde, aus der man kommt, beim Wohnwechsel anzugeben, fällt man leicht durch das Raster.

Daher wäre es sinnvoll, wenn der Wohnwechsel dem Pfarrbüro mitgeteilt wird, damit der Kontakt auch weiterhin bestehen kann. Die Erfahrung zeigt uns, dass die Freude, besucht zu werden, regelmäßig erlebbar ist.

Wer Zeit und Interesse hat, bei diesem wichtigen Dienst am Nächsten mitzuwirken, darf sich gerne bei uns melden. Diese Begegnungen und die Teilnahme am Leben des Anderen, sind immer wieder eine Bereicherung. Auch dafür lohnt es sich zu leben!

 

Ansprechpartnerin:  Dorothee Borkens, Tel: 1 31 50

 

Unsere Pfarrcaritas erfüllt vielfältige Angebote in der Gemeinde.

Folgende Angebote stehen zur Verfügung

  • - 1 x jährlich Besuch der über 80-jährigen
  • - Gesprächskreis für kontaktarme Frauen und Frauen mit seelischen Problemen
  • - Krankenhaus- und Altenheimbesuchsdienst
  • - Fahrdienste für Altennachmittage
  • - Caritashaussammlungen
  • - Hedwig Gruppe für alle Seniorinnen
  • - Krankentag
  • - Schularbeitshilfe und Jugendbegegnungsstätte Thüringerstr. 36
  • - Hausbesuchsdienst für Langzeitkranke

 

Besuchsdienste der Pfarrcaritas

Viele Helferinnen und Helfer der Pfarrcaritas verrichten schon seit vielen Jahren mit Freude regelmäßig verschiedene Dienste am Nächsten

Krankenhausbesuchsdienst:

Alle 14 Tage werden die Kranken aus unserer Pfarrgemeinde im Bocholter Krankenhaus besucht.

Falls Sie stationär im Bocholter St. Agnes Hospital aufgenommen werden und Besuch von uns wünschen, geben Sie bitte bei der Aufnahme die Pfarrei St. Josef an. Ansonsten werden Sie nicht auf der Liste eingetragen und wir wissen nicht von Ihrem Krankenhausaufenthalt.

Besuchsdienste in den Bocholter Altenheimen - außerhalb unserer Pfarrgemeinde

Gemeindemitglieder, die ins Altenheim umgezogen sind, werden auch von uns besucht.

Altenheim Feldmark West (Azurit), AWO-Heim (Jeanette-Wolff-Zentrum), Kardinal Diepenbrock-Stiftung, Käthe Kollwitz Haus, Seniorenresidenz Schanze.

Nicht immer wird uns von den Altenheimen mitgeteilt, wenn Personen unserer Pfarrgemeinde dort aufgenommen werden. Falls Sie Besuch wünschen, melden Sie sich bitte selbst bzw.über ihre Angehörigen im Pfarrbüro.

Besuchsdienst Geburtstage

Bei „runden" Geburtstagen (75 und 85 Jahre) besuchen die  Caritashelferinnen  unsere Gemeindemitglieder.

 

Hausbesuchsdienste

Ansprechpartnerin: Dorothee Borkens Tel: 1 31 50

Gesprächskreis für kontaktarme Frauen mit seelischen Problemen

(14-tägig dienstags von 15.00 bis 17.00 Uhr)

 

Ansprechpartnerinnen:

Christel Hustede                      Tel.   1 22 19

Elisabeth Meckelholt                Tel.   1 78 24

Caritassammlungen

Um Menschen, die in Not geraten, finanziell zu helfen, bedarf es Geld. Die Caritas versucht dies auf zwei Wegen:

Im Frühjahr gehen noch einige Helferinnen und Helfer von Tür zu Tür. Leider ist dieser Kreis auf 12 Personen geschrumpft. Neue Helferinnen oder Helfer zu finden, wird immer schwieriger.

Seit Herbst 2002 haben wir als zweiten Weg die Briefsammlung begonnen. Dadurch werden alle Familien unserer Pfarrgemeinde einmal im Jahr um eine Spende gebeten. Aus der Frühjahrssammlung kommt so ein Betrag von ca. 1.500 - 2000 Euro, aus der Advents-Briefsammlung ein Betrag von ca. 5.800 - 6.200 Euro zusammen. Diese Erlöse verbleiben zu 100 % in der Pfarrgemeinde.

Mit diesen Spenden konnten wir z.B. in diesem Jahr vielen Kindern und Familien unserer Pfarrgemeinde einen Zuschuss für ihre Ferienfreizeiten geben. Auch zu Klassen- und Gruppenfahrten, sowie zum Kauf von Schulsachen und Essensgeld für Kindergartenkinder konnten Zuschüsse gewährt werden. Unserer Schularbeitshilfe an der Thüringerstraße konnten wir Dank der Spendengelder ebenfalls helfen.

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für die Unterstützung.

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