11.Station XI

Volksbank Siemensstraße (Mussumer Kirchweg)

Christus schmerzerdrückt am Boden, linker Arm schon angenagelt, sehr große Nägel, großer Hammer


XI. Station: Jesus wird ans Kreuz genagelt

Der Sohn Gottes, der in die Welt kam, um ihr zu zeigen, wie sehr Gott sie liebt, er wird aus der Welt hinausgestoßen und an einen Ort zwischen Himmel und Erde gehängt, wo er möglichst wenig Platz braucht und nicht mehr stören kann. Seine provokativ gelebte Liebe wird von manchen einflussreichen Leuten abgelehnt. Seine Hände, die segneten, austeilten, Zärtlichkeit schenkten, heilten, sie dürfen es nicht mehr. Sie werden dingfest gemacht, angenagelt. Seine Füße, die unterwegs waren, die Verlorenen zu suchen, den Menschen nachzugehen, sie werden festgemacht. Sein Mund, der von Gottes Liebe zu allen Menschen kündete, er wird zum Schweigen gebracht, sein Herz, so voll Liebe zu den Menschen, wird zerstört.

Fürbitten

L.: Herr Jesus, wir bitten dich für alle auf den Intensivstationen unserer Krankenhäuser und in den Pflegestationen unserer Altenheime, die nur noch daliegen, Schmerzen aushalten und auf den Tod warten können.

L.: Herr Jesus, wir bitten dich für alle, die um ihres Glaubens und ihrer Gewissensüberzeugung willen um ihre Lebenschancen gebracht, gefoltert und oft auch getötet werden.

L.: Herr Jesus, wir bitten dich für alle die sagen, dass sie zu dir gehören, dass dein Lebensprogramm auch das ihre ist. Für alle, die sich Christen oder christlich nennen, dass sie tun, was ihr Name aussagt.