06.Station VI

 

Pommernstraße

Jesus hat das Kreuz auf der Schulter, Veronika mit dem Schweißtuch schaut ihn von unten an, reicht ihm das Tuch, sein Antlitz darin sichtbar, eine Hand Jesu ergreift es


VI. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

Da kommt endlich eine Frau, die auf ihn zugeht, die aller Welt zeigt: Ich kenne ihn! Und ich mag ihn! Und sie reicht ihn ein Schweißtuch. Diese zärtliche Geste beantwortet er mit seinem ins Tuch eingeprägte Antlitz. Die Frau hat zu all dem aber wohl nur den Mut, weil sie ihm vorher schon ihr Herz hingehalten hat, in das er sich einprägen konnte. Und sie schenkt ihm, was er den Menschen immer geschenkt hat: Zuwendung. So kommt sie auch zu ihrem Namen. Sie ist ein „Vera Ikona" - ein wahres Abbild ihres Herrn; eine Veronika haben wir daraus gemacht.

Fürbitten:

L.: Herr Jesus, hilf uns, zu den Menschen zu stehen, die von anderen abgelehnt werden. Hilf uns, Zuneigung und Verständnis zeigen zu können.

L.: Herr Jesus, lass uns die vielen Gelegenheiten nicht übersehen, wo wir Menschen Liebe und Zärtlichkeit schenken können.

L.: Herr Jesus, zeig uns, wer uns braucht, wer auf mein Zeichen des Beistandes und der Freundschaft wartet.