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Verhülltes sieht man besser...    DIE HEILIGEN

Heilige verhülltAm 3. Fastensonntag wurden die Heiligenfiguren in unseren Gemeinden verhüllt. In einem Menschen, den Gott ins Leben ruft, ist das Ganze, das Heile oder das heilige Bild enthalten, so wie Gott sich diesen Menschen gedacht hat in seiner einmaligen Berufung. Diese Menschen, die diesem Bild der Heiligkeit entsprochen haben, sind in ihrer Vollendung ganz in der Nähe Gottes.

Der Apostel Johannes, der verbannt auf der Insel Patmos, in einer Vision in den Himmel schauen durfte, beschreibt das so:  um den Thron Gottes sehe ich eine unübersehbar große Schar: Große, Kleine, Junge und Alte. Alle singen Loblieder auf  den lebendigen Gott. Sie alle tragen das Siegel des lebendigen Gottes auf der Stirn: Das Kreuz.

Die Heiligen treten gern fürbittend für uns ein, die wir noch in der sogenannten „streitenden Kirche“ hier auf Erden leben. Die Kirche spricht von einer dreifachen Kirche: der streitenden, der leidenden und der triumphierenden Kirche im Himmel . Alle drei sind miteinander  verbunden. Wir selber tragen seit Beginn unseres Lebens den Namen einer Heiligen oder eines Heiligen, den sogenannten Namenspatron. In der hl. Schrift heißt es: „Dankt dem Vater mit Freuden. Er hat euch fähig gemacht, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Licht sind.“

Das 2. Vatikanische Konzil schreibt im Dokument über die Kirche:  Heiligkeit ist nicht das Ziel einiger weniger Auserwählten, sondern die Berufung aller. Nehmen wir diese Berufung ernst.

"Tag der Pfarreiräte" im Bistum Münster

Tag PRR Muenster 1Am Samstag, dem 22.03.2014 sind rund 500 Mitglieder von Pfarreiräten zum ersten "Tag der Pfarreiräte" nach Münster gekommen.

Auch 3 Mitglieder unseres Pfarreirates haben an der Veranstaltung teilgenommen.

Bischof Felix Genn dankte den Anwesenden für ihre Bereitschaft, sich in ihrer Pfarrei "an dieser verantwortungsvollen Stelle zu engagieren. Was würden wir als Kirche, was würde ich als Bischof ohne Sie tun?"

Ein wichtiges Ziel der Veranstaltung war auch, weitere Impulse und Ideen für die Entwicklung lokaler Pastoralpläne anzubieten.

Beim Erarbeiten lokaler Pastoralpläne empfahl der Bischof drei Schritte: Nach dem Schauen auf die Realität und dem Hören auf Gottes Wort könnten Christen zu "Entdeckern" jener Gaben werden, die in den Pfarreien vorhanden seien, und diese für ihre Sendung und in der Pastoral nutzen.

Verhülltes sieht man besser ...    DER ALTAR

altarAus dem Liturgieausschuss unserer Gemeinde ist die Anregung gekommen, in dieser Fastenzeit auf besondere Symbole des Kirchenraumes aufmerksam zu machen. Die Symbole/Gegenstände werden auffallend verhüllt, um sie schließlich wieder zu enthüllen und sie dadurch neu sichtbar zu machen.

Bereits am vergangenen Sonntag haben Sie den Ambo, das Lesepult, im Altarraum in seiner Verhüllung gesehen. Eine Erläuterung dazu war den wöchentlichen Pfarrnachrichten beigelegt. Heute sehen Sie einen zentralen Ort der Gottesdienstfeier mit weißen Tüchern umkleidet, den Altar. Die Verhüllung soll uns anregen, über die tiefere Bedeutung dieses Symbols nachzudenken und seine Verehrung zu verstehen.

Der Altar ist der zentrale Ort einer katholischen Kirche. In der Einführung zum Messbuch heißt es: „Der Altar, auf dem das Kreuzesopfer unter sakramentalen Zeichen gegenwärtig wird, ist auch der Tisch des Herrn, an dem das Volk Gottes in der gemeinsamen Messfeier Anteil hat. Er ist zugleich Mittelpunkt der Danksagung, die in der Eucharistiefeier zur Vollendung kommt“ (IV.Nr.259) Der Altar ist das Christussymbol schlechthin.Darauf weisen auch die fünf Weihekreuze auf dem Altar. Bei der Altarweihe werden sie mit Chrisamöl und Weihrauch verfüllt, die angezündet werden. Die fünf brennenden Kreuze symbolisieren die fünf Wundmale des Gekreuzigten. Auf diese Weise wird die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Jesu Christi auf dem Altar erinnert. Vergegenwärtigung ist mehr als bloß Erinnerung. Vergegenwärtigung bedeutet das Überspringen von Raum und Zeit. Wenn hier Gottesdienst gefeiert wird, nimmt die Gemeinde am letzten Abendmahl teil (Vergangenheit), sie feiert jetzt (Gegenwart) das Mahl der Heiligen (das sind wir, die Gottesdienstteilnehmer), in dem das himmlische Gastmahl (Zukunft) aufleuchtet. Der Altar wird so zum „Thron der Gegenwart Gottes“.

Im Überspringen von Raum und Zeit wird aber noch etwas anderes deutlich: Gottesdienst feiert man nie nur mit denen, die gerade anwesend sind. Gottesdienst feiert man auch mit denen, die schon bei Gott sind. Deshalb feierten schon die frühen Christen ihre Gottesdienste an Märtyrergräbern. In Erinnerung daran ist in Altären häufig eine Reliquie (etwas von den sterblichen Überresten eines Heiligen) eingelassen.

Pfarrer Alfred Manthey

In St. Josef startet der “Tatort Kirche”

Mtatort-kirche-entwurfit der Tatortmelodie startete am Sonntag die erste von drei „Tatort Kirche“- Spätschichten in dieser Fastenzeit. Die rund 100 Besucher, die sich in der Josefskirche versammelt hatten wussten nicht, worauf sie sich eingelassen hatten. Kurz darauf sahen Sie auf einer Großleinwand das Bild eines fotomontierten Steinhaufens vor dem Bocholter Rathaus und wurden mit dem Fall Stephanus und der Umkehr des Paulus konfrontiert. Dabei wurde in kurzen Szenen die Ermittlungsarbeit in diesem biblischen Fall dargestellt, und die Aussagen des Textes für die heutige Zeit beleuchtet. Gemeindegesang und die Unterstützung von Jupps Band lockerten das Ganze fein abgestimmt auf.

Die Idee zum „Tatort Kirche“ hatten einige Gemeindemitglieder, die nach einer etwas anderen Aufbereitung der biblischen „Kriminalfälle“ suchen und gleichzeitig eine aktuelle Auslegung des Inhaltes transportieren wollen. Dieser erste Abend war ein gelungener Auftakt der Reihe, in der noch zwei weitere Spätschichten folgen.

 Für alle, die sich das "Bekenntnis des Paulus"  noch einmal ausdrucken wollen, haben wir hier eine .pdf Datei: hier klicken.

Die nächste Spätschicht findet am 23.03. um 19 Uhr in der Josefskirche statt. Am 06.03. um 19 Uhr folgt die, für diese Fastenzeit, letzte.

DSC02571Erstkommunionkinder im Guten Hirten

Am letzten Donnerstag haben die Kommunionkinder  des Gruppenweges und Familienweges den Senioren im Guten Hirten einen Besuch abgestattet. Als Frühlingsgruss wurden Blumen sowie selbsgebastelte Engel aus den Blättern der alten Gesangsbüchern überreicht.DSC02608

AmboVerhülltes sieht man besser – Unsere Aktion zur Fastenzeit

Während der österlichen Bußzeit werden wir Sonntag für Sonntag einen liturgischen Ort in unseren Kirchen mit Tüchern verhüllen. Zunächst den Ambo, dann auch den Altar, die Heiligenfiguren, den Taufbrunnen und dann wie gewohnt die Kreuze.

Die Stoffe verhüllen diese Plätze. Ihr Äußeres wird unserem Auge entzogen. Ihre Gestalt jedoch bleibt uns erhalten. Wir sehen sie nicht und wir sehen sie doch! „Fasten mit den Augen“ könnten wir das nennen. Warum? Damit unsere Augen nicht an der Oberfläche hängen bleiben. Damit wir mit unserem Sein nicht oberflächlich werden! Die Predigten an den Fastensonntagen sollen helfen, den tieferen Sinn dieser Orte neu zu entdecken.

In der Osternacht werden wir diese liturgischen Orte wieder enthüllen. Dann kann das Auge Altes neu entdecken und seine Schönheit neu in sich aufnehmen. Alle diese Gegenstände sind Symbole für die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Vielleicht kann diese Botschaft unser Herz an Ostern besonders erreichen, wenn wir neu auf die sonst alt gewohnten Elemente schauen. Das Geheimnis von Ostern, die Auferstehung unseres Herrn, ist unserem Auge entzogen.

IMG 1666Gemeindeeinkehrtag 2014

Am ersten Fastensonntag, dem 09. März 2014, waren alle Gemeindemitglieder zum diesjährigen Einkehrtag eingeladen. Pfarrer Manthey begrüßte alle Teilnehmer und bedankte sich für die rege Teilnahme. Trotz des frühlingshaften Wetters war das Pfarrheim gut gefüllt. Der Pastor wies zuerst auf die lange Vorbereitungszeit der Veranstaltung hin. Sinnbildlich entspräche das einem Festessen: Der Koch überlege zuerst die Menüfolge, kaufe ein, bereite die Speisen, dekoriere den Tisch und dann sei in kurzer Zeit alles aufgegessen. Wenn alles richtig zusammenpasse, entstünde ein Gefühl der Zufriedenheit. Ähnlich sei es mit der Liturgie: Die Lieder, die Musik und die Texte würden ausgesucht und die Dekoration erstellt. Wenn alles gut miteinander harmoniere, gehen die Gottesdienstbesucher mit einem guten Empfinden und im Bewusstsein einer Gottesbegegnung nach Hause. Die Liturgie bleibe den Menschen lange in Erinnerung.

Samstagaktion der Messdiener
20140215 164506Die Leiterrunde des Gemeindeteils St. Josef hat ihre Messdiener und Messdienerinnen zur 1. Samstag-Aktion in diesem Jahr eingeladen. Auch Geschwister und Freunde/Freudinnen durften mitkommen. Aus verschiedenen Materialien und anhand unterschiedlicher Muster wurden bei Musik, Knabbereien und Getränken Masken für den bevorstehenden Karneval gebastelt. Ob blauer Elefant, grüner Affe oder bunte Kuh: Der Fantasie wurden bei der Gestaltung fast keine Grenzen gesetzt.

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Erstkommunionkinder von Ss. Ewaldi stellen sich vor

In der Familienmesse am Sonntag, dem 16. Februar  war unsere Ewaldi Kirche mit Gottesdienstbesuchern gut gefüllt. Während der Messe haben sich die 61 Kinder, die im Mai ihre Erstkommunion empfangen werden, vorgestellt. Dabei wurde auch eine symbolische Kirche aus Kartons aufgebaut, auf deren Wänden die Namen und Fotos der Kinder angebracht waren. Der Wetterhahn durfte bei dem Bau natürlich auch nicht fehlen. Pastoralreferent Klaus Mees, der die Vorstellung der Kinder geleitet hat, wies in seiner Ansprache auf die Wichtigkeit der Regeleinhaltung hin. Zur Verschönerung des Gottesdienstes trugen auch die beiden Kinderchöre der Gemeinde, die "Ewaldispatzen" und die "Firebirds", bei. Dafür bekamen sie dann auch einen heftigen Applaus.

 

 

DSCN2059 kleinGott lädt uns alle ein

Das ist das Motto der Erstkommunionvorbereitung.

Am vergangenen Sonntag, den 9. Februar, stellten sich 39 Mädchen und Jungen aus dem Gemeindeteil Maria Trösterin der Gemeinde im Gottesdienst vor.

Unter dem Thema "Gott lädt uns alle ein. Er öffnet uns seine Tür." erzählten die Kinder im Predigtspiel über die Türen in ihrem bisherigen Leben und wo auch sie "Tür" für andere sein können.

 In den kommenden Wochen werden die Kinder in ihren Gruppenstunden sowie im Familienweg noch viel über Gott erfahren.

Wir wünschen den Kinder, Eltern und Katechetinnen/Katecheten eine gute Zeit miteinander und das jeder den anderen bereichern kann.

 

 

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(c) 2017 Pfarrgemeinde St. Josef in Bocholt

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