„Wir wollen danach leben und arbeiten“ Bocholter Pfarrei St. Josef hat Institutionelles Schutzkonzept erstellt

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Bocholt (pbm/gun). Der Schutz von Kindern und Jugendlichen steht für die Bocholter Pfarrei St. Josef an oberster Stelle. Mit dem Institutionellen Schutzkonzept, kurz ISK, wollen sie ein weiteres deutliches Zeichen setzen. Die Schutzkonzepte, die alle Pfarreien des Bistums Münster erstellen, sollen Maßnahmen festlegen, die das Risiko sexueller Gewalt in den kirchlichen Einrichtungen vor Ort senken.

Im Frühjahr 2018 hatten sich mit Pastoralreferentin Vanessa Bücker und Pfarrer Andreas Hagemann Haupt- und Ehrenamtliche aus St. Josef, darunter Vertreter von Kirchenvorstand und Pfarreirat sowie der katholischen Kindertageseinrichtungen und der kirchlichen Jugendgruppen, erstmals zusammengesetzt. Begleitet und beraten wurden die Mitglieder der Projektgruppe bei der Erstellung des ISK von der damaligen regionalen Präventionsfachkraft für das Kreisdekanat Borken, Yvonne Rutz. Gemeinsam haben sie eine Reihe von Regeln zur Gestaltung von Nähe und Distanz, Sprache und Wortwahl zum Schutz von Kindern und Jugendlichen gegen sexualisierte Gewalt erarbeitet. Mit Leitfäden und Beschwerdewegen sollen Haupt- und Ehrenamtliche außerdem handlungssicher und sprachfähig gemacht werden, um künftig Betroffenen von Grenzverletzungen zur Seite zu stehen und sie unterstützen zu können.

„Auf dem Papier haben wir den Verhaltenskodex allgemein gehalten, in den einzelnen Gruppen werden wir die Regeln runterbrechen, konkretisieren und genauer besprechen“, erklärt Vanessa Bücker die nächsten Schritte. Mit dem ISK solle eine Kultur der Achtsamkeit gefördert und das klare Signal ausgesendet werden, dass grenzverletzendes Verhalten und sexualisierte Gewalt nicht tabuisiert werden. „Zum einen sollen Haupt- und Ehrenamtliche vor Ort für die Themen sensibilisiert werden, zum anderen soll für potenzielle Täter der Einstieg in unser System möglichst unmöglich sein“, beschreibt Vanessa Bücker das Ziel. In dem Prozess ist die Projektgruppe auch zu dem Ergebnis gekommen, dass die Präventionsschulungen gut angenommen werden, es aber weitergehen soll: „Wir wollen auf jeden Fall Aufbauschulungen vor Ort anbieten.“

Leitgedanke während des Prozesses sei gewesen, dass das Konzept in der Praxis funktioniere und damit gearbeitet werde. „Es soll nichts für die Schublade sein, sondern von uns gelebt werden“, ergänzt Vanessa Bücker und zählt Gruppierungen wie Messdiener, Pfadfinder, Katecheten der Erstkommunion und Firmung und die Verantwortlichen der Ferienfreizeiten sowie den Kids-Treff auf.

Wichtig ist der Projektgruppe aus St. Josef auch, dass neben den Präventionsmaßnahmen für Erwachsene, die mit Kindern und Jugendlichen in der Pfarrei Kontakt haben, die Kinder und Jugendlichen selbst stark gemacht werden. Deshalb beteiligt sich die Pfarrei auch an einer wissenschaftlichen Arbeit zu diesem Thema.

Nachdem der Kirchenvorstand das ISK in dieser Woche abgesegnet hat, tritt es in Kraft. Das Schutzkonzept soll unter anderem auf der Internetseite von St. Josef unter schutzkonzept.st-josef-bocholt.de veröffentlicht werden.

Pressedienst Bistum Münster   09.07.2019

Foto: Pfarrei St. Josef

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Einladung zur Pfarrversammlung am Dienstag, 02. Juli um 20:00 Uhr

Neu

Die Planungen für den Umbau der Josefkirche schreiten voran. Deshalb laden wir die gesamte Pfarrei und alle Interessierten herzlich ein zur Pfarrversammlung am Dienstag, 02. Juli um 20:00 Uhr in der Josefkirche. An Ort und Stelle wird die Planung vorgestellt. Architekten und Planungsgruppe stehen Rede und Antwort und möchten gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Fronleichnamsprozession 2019

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40. Dienstjubiläum vom Pfarrer Alfred Manthey

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Die St. Josef Kirche war gut gefüllt, als am Pfingstmontag, 10. Juni 2019 das Hochamt gefeiert wurde. Es galt diesmal, etwas Besonderes zu feiern: Pfarrer Manthey empfing vor 40 Jahren, am 3. Juni 1979,  in Münster die Priesterweihe. Zu seinem Dienstjubiläum kamen außer den Gemeindemitgliedern auch noch viele weitere Gäste: seine Familie, Freunde, Vertreter des Schützenvereins St. Georg und auch Geistliche aus den benachbarten Kirchengemeinden. In seiner Predigt wies Pfarrer Manthey auf die große Bedeutung der Priesterweihe für sein Leben hin und betonte, dass man sein Lebensmotto mit den Worten von Jürgen von Manger kurzfassen könne: „Man muss im Leben Mensch bleiben, alles andere ist Kokolores.“  Nach der Heiligen Messe blieben sehr viele Gäste noch auf dem Kirchplatz, um Pfarrer Manthey persönlich zu gratulieren, sich bei einer Bratwurst und Getränken miteinander zu unterhalten und den schönen Feiertagsnachmittag gemeinsam zu genießen. Mit dieser Feier wurde Pfarrer Manthey zugleich auch in den Ruhestand verabschiedet. Denn mit der Vollendung des 75. Lebensjahres ist die Altersgrenze für den aktiven Dienst erreicht. Pfarrer Manthey wird uns aber Gott sei Dank darüber hinaus erhalten bleiben. Er versprach, soweit es seine Zeitplanung zulässt, sich auch in Zukunft in den seelsorglichen Dienst einzubringen.

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Verabschiedung von Caroline Johnen

Unsere Pastoralassistentin Caroline Johnen schließt diesen Sommer ihre Ausbildung zur Pastoralreferentin ab und wird die Pfarrei St. Josef verlassen. Ihre nächste Gemeinde wird St. Johannes der Täufer in Kirchhellen sein. Ebenfalls neu startet dort der dann leitende Pfarrer Ulrich Witte, bisher Militärseelsorger und Subsidiar in Laer. Schon jetzt wünschen wir den beiden Gottes Segen!

Am 29. Juni haben wir Caroline Johnen in der 17 Uhr Messe in der Pfarrkirche St. Josef  und mit einem anschließenden Fest im Pfarrheim verabschiedet. Dort war dann auch die Zeit, noch einmal persönlich "Danke" zu sagen, für die vielen Dinge, die Caroline Johnen in  unserer Pfarrei bewegt hat, wie zum Beispiel das Projekt: Helfende Hände. Die Einführung in Kirchhellen wird dann am 15. September um 15 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes d.T. sein.  

 

 

Einladung zum Filmabend

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Am Dienstag, den 14. Mai laden die „Aufbrecher“ zu einem spannenden Filmabend (mit Popcorn!) im Pfarrheim Ewaldi ein. Gezeigt wird ein schwedisches Musikfilm-Drama vom Regisseur Kay Pollak mit Mikael Nyqvist in der Hauptrolle. Ein mitreißender und humorvoller Film über die Umwege zum Glück, nominiert für den Oscar als bester fremdsprachiger Spielfilm. Einlass (FSK 12) ist um 19:00 Uhr, die kostenlose Vorstellung beginnt um 19:30 Uhr. Wer möchte, kann gerne nach dem Film noch die Möglichkeit nutzen, sich bei kalten Getränken über das Thema auszutauschen.

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