Stellenangebote in der Pfarrei St. Josef

 Hier finden Sie die aktuellen Stellenanzeigen unserer Pfarrei St. Josef.

Stellenanzeige Kita-Leitung

Stellenanzeige Verbundleitung

Amelandlager 2020

vom 11.-25. Juli 2020

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Anmeldung 14.12.2019 von 10-12 Uhr im Pfarrheim St. Josef

Kosten: 350 Euro + 20 Euro Taschengeld 

Minister Laumann: Der Christ und seine Verantwortung

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Vortrag von Karl-Josef Laumann,

Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW

Glaube ist nicht auf den Kirchenraum beschränkt, sondern muss seine Konsequenz im Alltag haben. Unser Christsein hat Auswirkungen im täglichen Leben –und auch in der Politik.

Mit musikalischer Begleitung eines Barockensembles.

Pfarrfest in der „leeren“ Kirche

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Mit einem besonderen Gottesdienst startete am 27. Oktober die Feier des Pfarrfestes in der „leeren“ Kirche. In ungewohnter, elliptischer Sitzaufstellung haben wir eine bewegende Messfeier mit den Chören unserer Pfarrgemeinde erlebt. Ich denke, Sie kennen das: Kirche begeistert, wenn der Funke überspringt.

"Wir sind nicht nur Erinnerung...", so beginnt dann auch das neue Jahresmotto. Getragen vom gemeinschaftlichen Gesang konnten wir das an diesem Tag erleben.  "... wir sind Erwartung, Aufbruch, Schwung" (J. Reding), so geht das Motto weiter. Das wurde auch in der Predigt von Pfarrer Andreas Hagemann deutlich. IMG 4618

In einer Aktion wurde symbolisch die Kirche gebaut. Auf dem Fundament aus Glaube, Liebe und Hoffnung. Mit den Pfeilern der Liturgie, der Verkündigung, der Communio und der Caritas. Doch es blieb nicht bei der Theorie: Das die menschlichen Vertreter dieser  "Pfeiler" zahlreich in der Kirche erschienen waren und die Sitzplätze nicht ausreichten, freute Pfarrer Hagemann sichtlich. Das Dach der Kirche wurde mit den Wünschen und Bitten um die Menschen, die uns am Herzen liegen gedeckt. Ein stimmungsvoller, ergreifender Gottesdienst. So kann Kirche sein. Ich hatte es fast vergessen. Wenn das der Aufbruch war, dann lasst uns mit Schwung weitergehen.  (Frank Theling)IMG 4620

 

Die Kirche ist leer

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Am Dienstag nach Kirmes haben ab 09:00 Uhr 23 Helfer unsere Pfarrkirche ausgeräumt. Alle Bänke wurden herausgenommen und mit Hilfe von drei Tiefladern nach Mussum gebracht. Dort werden sie für ca. zwei Wochen eingelagert. In dieser Zeit sind zahlreiche Aktivitäten im Rahmen der „leeren Kirche“-Aktion in der bankfreien St. Josef Kirche vorgesehen.

Die Aktion „leere Kirche“ will Gelegenheit geben, die Vielfalt der Kirche, die Vielfalt der Gläubigen mit ihren Talenten, Fähigkeiten, Themen und Anliegen in der Josefkirche zu erleben und zu erspüren. Das bunte Programm möchte möglichst viele Menschen zur Begegnung untereinander und mit Gott einladen. Schon am Samstag, dem 26.10.19 gibt es um 17:00 Uhr Gottesdienst für junge und junggebliebene Menschen mit Licht- und Soundeffekten, DJ Team und der Band Feuerzungen. Gleich am Sonntag folgt das Pfarrfest.

Infos über weitere Veranstaltungen sind hier zu finden:

Es geht wieder los – Projektbesuch des Ewaldi Children Education Funds – Mit Koffern voller Hilfe wird Schule in Uganda ausgestattet.

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Vierzehn Tage werden die 26 engagierten Bocholter und Freunde in den Herbstferien in das ferne Land Uganda fahren, um dort an der Ewaldi Community School, dem Entwicklungsprojekt der Gemeinde St.-Josef mitzuhelfen. In den ersten 7 Tagen werden die Mitfahrer direkt an der Schule in verschiedenen Projekten das Lernumfeld für die inzwischen über 400 Schüler an der Schule verbessern. „Vor elf Jahren stand hier in Busugnio noch kein Stein in der armen Region im Hinterland von Uganda“, berichtet Projekt- und Reiseleiter Andre Bösing, der bereits zum zehnten Mal mit Gruppen die Schule besucht.

Erntedankmesse in Maria Trösterin und Erntedankmarkt

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Am Sonntag, dem 06.Oktober startet wieder der traditionelle Erntedankmarkt auf dem Marienplatz am Heimathaus in Mussum. Begonnen wird mit einer Erntedankmesse um 10:00 Uhr in Maria Trösterin. Im Anschluss erwartet die Besucher ein buntes Programm aus kulinarischen Spezialitäten vom Land, eine Cafeteria mit selbstgebackenem Kuchen, historische und moderne Landtechnik, Pflanzen und Tiere, Handarbeiten und herbstliche Deko, altes Handwerk und Kunsthandwerk sowie Livemusik. Auch für Kinder gibt es viel zu entdecken. Das Angebot reicht von Ponyreiten, Natur-Erlebnis und Streichelzoo über Hüpfkissen bis zum Alte-Traktoren-Fahren. Der Freundeskreis der Kindernothilfe beteiligt sich mit einem Trödelmarkt ebenfalls am Erntedankmarkt. Neben den Angeboten zum Trödeln werden auch verschiedene selbstgefertigte Geschenkartikel und Holzarbeiten angeboten. Als besondere Attraktion soll noch einmal der “KLAUSI” aus dem Sambaexpress versteigert werden und eine Tombola stattfinden.

Jugend verWIRklICHt – für Jugendliche ab 14 Jahren

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Du hast am Samstag Zeit?

Dann bist Du herzlich eingeladen, an der Jugendaktion teilzunehmen!

Die Gruppe der misioneros haben eine Fahrradtour, spannende Workshops und einen außergewöhnlichen Gottesdienst in Zeltlageratmosphäre vorbereitet!

Wenn Du möchtest kannst Du gemeinsam mit einigen der misiones-Gruppe mit dem Fahrrad aufbrechen, oder direkt nach Mussum kommen!

Das Programm:

13.15 Uhr Treffen mit dem Fahrrad an St. Josef

13.30 Uhr Treffen mit dem Fahrrad an Ewaldi

14.00 Uhr Beginn und Treffen an Maria-Trösterin Anschl. Workshops und Gottesdienst

Am Abend Lagerfeuer und Grillen. Gegen 21.00 Uhr Ende mit Abendsegen

Anmeldung:

Wenn Du kommen willst, dann melde Dich im Pfarrbüro St. Josef (02871/217930) oder bei Deiner Jugendgruppe!

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Einladung zur Informationsveranstaltung zur Erstkommunion 2020

Liebe Eltern!

Wir laden Sie herzlich ein, sich über den Vorbereitungsweg in unserer Pfarrei zu informieren.

Sie können auswählen, an welchem Termin Sie teilnehmen möchten:

Dienstag, 08.Oktober 2019, um 20.00 Uhr  im Pfarrheim Ewaldi

oder Donnerstag, 10.Oktober 2019, um 20.00 Uhr  im Pfarrheim Ewaldi. 

In der Regel sollten die Kinder zur Erstkommunion in der Osterzeit 2020 im 3. Schuljahr sein.

Alle Informationen finden sie auch unter Erstkommunion aktuell:

Weitere Infos zur Projektwoche „misiones – Glauben leben“ verfügbar

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Die Eröffnung unseres Gemeindeprojekts „misiones – Glauben leben“ findet am Wochenende des 21./22. September statt. In der Vorabendmesse am 21. September um 18:30 Uhr in Ewaldi und in den Sonntagsgottesdiensten am 22. um 10:00 Uhr in Maria Trösterin, sowie um 11:15 Uhr in St. Josef werden sich die Misioneros vorstellen. An den beiden Tagen gibt es in St. Josef und Ewaldi die Gelegenheit, nach den Gottesdienten miteinander ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen. Wir laden alle herzlich zu den Gottesdiensten ein. Weitere Informationen zu den Aktionen erhalten Sie über die Flyer, die in der Kirche ausliegen oder hier:

Ge(h)spräche zum Thema „Die Erde ist freundlich, warum wir eigentlich nicht?“

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Unterwegs sein mit anderen, sich austauschen über Gott und die Welt – dazu lädt die Aufbrecher-Gruppe bei ihrem Ge(h)spräch am Donnerstag, dem 29. August um 18:00 Uhr ab dem Pfarrheim Maria Trösterin in Mussum ein. Die Strecke wird ca. 5 km betragen. Thema ist frei nach einem Song von Herbert Grönemeyer „Die Erde ist freundlich, warum wir eigentlich nicht?“ Anschließend gibt es noch die Möglichkeit zu einem gemütlichen Abschluss. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Projektwoche „misiones – Glauben leben“

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Vom 21. – 29. September findet in unserer Pfarrei das Gemeindeprojekt „misiones – Glauben leben“ statt.

Die „Misioneros“ sind eine Gruppe von Studenten, Schülern und Berufstätigen der Schönstattjugend aus ganz Deutschland. Die ca. 25 jungen Leute nehmen sich mit dieser Projektwoche eine Woche Zeit, um unser Gemeindeleben mitzugestalten. Ein Programmflyer aller Veranstaltungen erscheint demnächst. Außerdem sind die „Misioneros“ aber auch von Tür zu Tür unterwegs, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Sie freuen sich über offene Türen und Herzen!

Weitere Infos hier:

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Die Aktion „leere Kirche“ 

Die Aktion „leere Kirche“ will Gelegenheit geben, die Vielfalt der Kirche, die Vielfalt der Gläubigen mit ihren Talenten, Fähigkeiten, Themen und Anliegen in der Josefkirche zu erleben und zu erspüren. Das bunte, verschiedenartige Programm, das hier zu finden ist, möchte möglichst viele Menschen einladen zur Begegnung untereinander und mit Gott!

Hier gibt es die ersten Eindrücke:

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Nachfolgend finden Sie das Programm als Bildergalerie oder hier auch als .pdf zum Download: Programm

View the embedded image gallery online at:
https://st-josef-bocholt.de/archiv/pfarrei#sigProIda079a76e0a

 

Junge Erwachsene aus dem Dekanat Bocholt in Taize

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Gemeinsam singen, junge Menschen aus anderen Ländern und Kulturen kennenlernen oder sich einfach Zeit für sich selbst nehmen. 15 junge Menschen aus Bocholt erleben eine schöne und entspannte Woche in Taize´.  Der ökumenische Männerorden in Frankreich ist ein bekannter Jugendtreff, zu dem viele Jugendliche und junge Erwachsene aus europäischen Ländern, aber auch von anderen Kontinenten kommen. Neben den Gebeten, die dreimal täglich stattfinden, gibt es Treffen von internationalen Gruppen, in denen über Bibeltexte, den Glauben und den Alltag Zuhause gesprochen werden, aber auch einfach zusammen gespielt werden kann.  Damit das gemeinsame Zusammenleben funktioniert, das auf das Einfachste reduziert ist, packt jeder mit an und verteilt zum Beispiel Essen, putzt oder sorgt für einen reibungslosen Ablauf in der Kirche. Zeit zum Entspannen, ob für sich allein oder in der Gruppe, gibt es dennoch genügend. Für viele ist es nicht nur Urlaub, sondern ebenfalls eine erfahrungsreiche Auszeit aus dem Alltag, bei dem die meisten auch auf ihr Handy verzichten. 

  „Maria2.0“ oder der „Synodale Weg“– Initiativen zum Wandel in der Katholischen Kirche

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Die Stellungnahme des Pfarreirates St. Josef

Die katholische Kirche sieht sich derzeit in eine Zeit des Wandels und des Umbruchs gestellt, hervorgerufen durch gesellschaftliche Veränderungen ebenso wie durch eine neue Wahrnehmung der Kirche und ihrer Strukturen durch die Gläubigen.

Verschiedene Initiativen machen dieses neue Nachdenken der Gläubigen über unsere (Amts-)Kirche und den Wunsch nach Reformen deutlich. Die Laien machen mit Aktionen wie „maria2.0“ auf ihre Reformwünsche aufmerksam. Von Seiten der Amtskirche reagieren die deutschen Bischöfe mit dem sogenannten „Synodalen Weg“, mit welchem sie versuchen, auf Reformwünsche der Gläubigen zu antworten.

Auch in unserem Pfarreirat sind die Reformwünsche der Gläubigen und mögliche Wege dazu Thema – sowohl offiziell auf der Tagesordnung als auch in vielen Gesprächen abseits der Tagesordnung. Im gegenseitigen Austausch wurden und werden die Vielschichtigkeit, die Tragweite und auch die große Dynamik der Thematik deutlich. Ebenso vielschichtig sind die Meinungen im PRR dazu.

Aus diesen Gründen legen wir uns bewusst nicht auf eine Stellungnahme mit konkreter Meinungsäußerung fest, sondern möchten Sie als Gemeinde wissen lassen:

  • Ja, wir schauen „über den Tellerrand“, nehmen das Thema wahr und sind im Austausch darüber.
  • Wenn auch Sie sich austauschen möchten: Sprechen Sie uns gerne an! Wir freuen uns über jede Gesprächsanregung und Anteilnahme!
  • Wenn die Umbauplanungen zur Josefskirche uns wieder etwas Zeit lassen, dann planen wir 2020 einen Pfarrkonvent für unsere Gemeinde zum Thema „Wandel in der Katholischen Kirche“ – angedacht ist die Einladung eines fachkundigen Referenten.
  • Ebenfalls in der Überlegung steht, die kommende Klausurtagung von Pfarreirat und Kirchenvorstand unter dieses Thema zu stellen.

So ist - auch mit Blick auf die Renovierung der Josefskirche - „Kirche im Umbau“ im doppelten Wortsinn unser Thema!

Ihr Pfarreirat

Sommerzeit – Zeit für Erholung?!

 

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Neulich erzählte mir jemand von einer Wandergruppe, die in den Bergen unterwegs war. Die sind die Berge hochgekraxelt und waren stolz, was sie geleistet haben. Als sie zurückkamen, hat jemand sie gefragt, ob sie die Bergwiesen gesehen hätten, die wunderbaren Blumen? Nein, hatten sie nicht. Es ging wieder einmal um die Leistung, noch oben zu steigen. Man stresst sich, setzt sich selbst in der Freizeit unter Druck und nimmt dabei vieles nicht mehr wahr. Wir können aus unserer Leistungsgesellschaft nicht fliehen. Sie ist da, wir müssen uns ihr stellen. Aber das, was wir an Einfluss haben, müssen wir aktiver gestalten. Mal auf die Bremse treten, nicht jedem Auftrag hinterherrennen. Absteigen vom Rad und sich die Schönheit der Landschaft anschauen. (aus: Notker Wolf, Schmetterlinge im Bauch, adeo Verlag)

In diesem Sinne wünscht das Pfarrbüro-Team eine schöne, erholsame Ferienzeit!

„Wir wollen danach leben und arbeiten“ Bocholter Pfarrei St. Josef hat Institutionelles Schutzkonzept erstellt

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Bocholt (pbm/gun). Der Schutz von Kindern und Jugendlichen steht für die Bocholter Pfarrei St. Josef an oberster Stelle. Mit dem Institutionellen Schutzkonzept, kurz ISK, wollen sie ein weiteres deutliches Zeichen setzen. Die Schutzkonzepte, die alle Pfarreien des Bistums Münster erstellen, sollen Maßnahmen festlegen, die das Risiko sexueller Gewalt in den kirchlichen Einrichtungen vor Ort senken.

Im Frühjahr 2018 hatten sich mit Pastoralreferentin Vanessa Bücker und Pfarrer Andreas Hagemann Haupt- und Ehrenamtliche aus St. Josef, darunter Vertreter von Kirchenvorstand und Pfarreirat sowie der katholischen Kindertageseinrichtungen und der kirchlichen Jugendgruppen, erstmals zusammengesetzt. Begleitet und beraten wurden die Mitglieder der Projektgruppe bei der Erstellung des ISK von der damaligen regionalen Präventionsfachkraft für das Kreisdekanat Borken, Yvonne Rutz. Gemeinsam haben sie eine Reihe von Regeln zur Gestaltung von Nähe und Distanz, Sprache und Wortwahl zum Schutz von Kindern und Jugendlichen gegen sexualisierte Gewalt erarbeitet. Mit Leitfäden und Beschwerdewegen sollen Haupt- und Ehrenamtliche außerdem handlungssicher und sprachfähig gemacht werden, um künftig Betroffenen von Grenzverletzungen zur Seite zu stehen und sie unterstützen zu können.

„Auf dem Papier haben wir den Verhaltenskodex allgemein gehalten, in den einzelnen Gruppen werden wir die Regeln runterbrechen, konkretisieren und genauer besprechen“, erklärt Vanessa Bücker die nächsten Schritte. Mit dem ISK solle eine Kultur der Achtsamkeit gefördert und das klare Signal ausgesendet werden, dass grenzverletzendes Verhalten und sexualisierte Gewalt nicht tabuisiert werden. „Zum einen sollen Haupt- und Ehrenamtliche vor Ort für die Themen sensibilisiert werden, zum anderen soll für potenzielle Täter der Einstieg in unser System möglichst unmöglich sein“, beschreibt Vanessa Bücker das Ziel. In dem Prozess ist die Projektgruppe auch zu dem Ergebnis gekommen, dass die Präventionsschulungen gut angenommen werden, es aber weitergehen soll: „Wir wollen auf jeden Fall Aufbauschulungen vor Ort anbieten.“

Leitgedanke während des Prozesses sei gewesen, dass das Konzept in der Praxis funktioniere und damit gearbeitet werde. „Es soll nichts für die Schublade sein, sondern von uns gelebt werden“, ergänzt Vanessa Bücker und zählt Gruppierungen wie Messdiener, Pfadfinder, Katecheten der Erstkommunion und Firmung und die Verantwortlichen der Ferienfreizeiten sowie den Kids-Treff auf.

Wichtig ist der Projektgruppe aus St. Josef auch, dass neben den Präventionsmaßnahmen für Erwachsene, die mit Kindern und Jugendlichen in der Pfarrei Kontakt haben, die Kinder und Jugendlichen selbst stark gemacht werden. Deshalb beteiligt sich die Pfarrei auch an einer wissenschaftlichen Arbeit zu diesem Thema.

Nachdem der Kirchenvorstand das ISK in dieser Woche abgesegnet hat, tritt es in Kraft. Das Schutzkonzept soll unter anderem auf der Internetseite von St. Josef unter schutzkonzept.st-josef-bocholt.de veröffentlicht werden.

Pressedienst Bistum Münster   09.07.2019

Foto: Pfarrei St. Josef

Bericht wartet auf Freigabe.

Einladung zur Pfarrversammlung am Dienstag, 02. Juli um 20:00 Uhr

Neu

Die Planungen für den Umbau der Josefkirche schreiten voran. Deshalb laden wir die gesamte Pfarrei und alle Interessierten herzlich ein zur Pfarrversammlung am Dienstag, 02. Juli um 20:00 Uhr in der Josefkirche. An Ort und Stelle wird die Planung vorgestellt. Architekten und Planungsgruppe stehen Rede und Antwort und möchten gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Verabschiedung von Caroline Johnen

Unsere Pastoralassistentin Caroline Johnen schließt diesen Sommer ihre Ausbildung zur Pastoralreferentin ab und wird die Pfarrei St. Josef verlassen. Ihre nächste Gemeinde wird St. Johannes der Täufer in Kirchhellen sein. Ebenfalls neu startet dort der dann leitende Pfarrer Ulrich Witte, bisher Militärseelsorger und Subsidiar in Laer. Schon jetzt wünschen wir den beiden Gottes Segen!

Am 29. Juni haben wir Caroline Johnen in der 17 Uhr Messe in der Pfarrkirche St. Josef  und mit einem anschließenden Fest im Pfarrheim verabschiedet. Dort war dann auch die Zeit, noch einmal persönlich "Danke" zu sagen, für die vielen Dinge, die Caroline Johnen in  unserer Pfarrei bewegt hat, wie zum Beispiel das Projekt: Helfende Hände. Die Einführung in Kirchhellen wird dann am 15. September um 15 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes d.T. sein.  

 

 

DSC03118Gemeinsames Fronleichnamsfest in Bocholt

Unter diesem Motto trafen sich am Donnerstagmorgen zahlreiche Christen der drei Bocholter Pfarreien St. Georg, Liebfrauen und St. Josef auf dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus, um gemeinsam das Fronleichnamsfest zu feiern. Kommunionkinder, Messdiener aller drei Pfarreien, Fahnen – und Bannerabordnungen verschiedener Verbände und Vereine, die Sängerinnen und Sänger der Kirchenchöre sowie eine Bläsergruppe trugen zur feierlichen Stimmung des Gottesdienstes bei. Im Anschluss daran fand die Fronleichnamsprozession statt. Sie führte die Gottesdienstgemeinschaft durch die Neustraße, Casinowall, Schanze, Brückenstraße, St. Georg-Platz zur St. Georg-Kirche, wo abschließend der eucharistische Segen erfolgte. Danach waren alle eingeladen, miteinander zu feiern. Bei Imbiss, Getränken und Livemusik des Duos „Django Flint“ nutzten viele Besucher die Gelegenheit zu Begegnung und Gespräch.

Fronleichnamsprozession 2019

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40. Dienstjubiläum vom Pfarrer Alfred Manthey

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Die St. Josef Kirche war gut gefüllt, als am Pfingstmontag, 10. Juni 2019 das Hochamt gefeiert wurde. Es galt diesmal, etwas Besonderes zu feiern: Pfarrer Manthey empfing vor 40 Jahren, am 3. Juni 1979,  in Münster die Priesterweihe. Zu seinem Dienstjubiläum kamen außer den Gemeindemitgliedern auch noch viele weitere Gäste: seine Familie, Freunde, Vertreter des Schützenvereins St. Georg und auch Geistliche aus den benachbarten Kirchengemeinden. In seiner Predigt wies Pfarrer Manthey auf die große Bedeutung der Priesterweihe für sein Leben hin und betonte, dass man sein Lebensmotto mit den Worten von Jürgen von Manger kurzfassen könne: „Man muss im Leben Mensch bleiben, alles andere ist Kokolores.“  Nach der Heiligen Messe blieben sehr viele Gäste noch auf dem Kirchplatz, um Pfarrer Manthey persönlich zu gratulieren, sich bei einer Bratwurst und Getränken miteinander zu unterhalten und den schönen Feiertagsnachmittag gemeinsam zu genießen. Mit dieser Feier wurde Pfarrer Manthey zugleich auch in den Ruhestand verabschiedet. Denn mit der Vollendung des 75. Lebensjahres ist die Altersgrenze für den aktiven Dienst erreicht. Pfarrer Manthey wird uns aber Gott sei Dank darüber hinaus erhalten bleiben. Er versprach, soweit es seine Zeitplanung zulässt, sich auch in Zukunft in den seelsorglichen Dienst einzubringen.

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Einladung zum Filmabend

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Am Dienstag, den 14. Mai laden die „Aufbrecher“ zu einem spannenden Filmabend (mit Popcorn!) im Pfarrheim Ewaldi ein. Gezeigt wird ein schwedisches Musikfilm-Drama vom Regisseur Kay Pollak mit Mikael Nyqvist in der Hauptrolle. Ein mitreißender und humorvoller Film über die Umwege zum Glück, nominiert für den Oscar als bester fremdsprachiger Spielfilm. Einlass (FSK 12) ist um 19:00 Uhr, die kostenlose Vorstellung beginnt um 19:30 Uhr. Wer möchte, kann gerne nach dem Film noch die Möglichkeit nutzen, sich bei kalten Getränken über das Thema auszutauschen.

Firmung 2019

2019 Firmung a

Am Samstag, den 4.Mai, spendete Weihbischof Dr. Christoph Hegge 58 Jugendlichen das Sakrament der Firmung.

Gemeinsam mit den Paten und Familien der Fimlinge feierte er einen Gottesdienst unter dem Motto „kommt werft eure Netze aus“

Die Jugendlichen hatten sich seid Anfang des Jahres auf den Empfang des Sakramentes Vorbereitet.

 

Verwaltungsreferentin

Agnes Böing

Kirchplatz St. Josef 5

46395 Bocholt

Tel.: 02871 / 21793 135 (vormittags)

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Glaubenswoche im September 2019: Misiones – Glauben leben

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„Wir freuen uns auf viele Begegnungen in und mit der Pfarrei St. Josef, wenn wir in September hierkommen. Wir möchten die Freude an unserem Glauben teilen und mit vielen Menschen ins Gespräch kommen.“, betonte Sr. Anrika (Schönstätter Marienschwestern) beim Vorbereitungstreffen der Aktion „misiones – Glauben leben“. Im Pfarrheim St. Josef fanden sich am Wochenende nach Ostern  junge Erwachsene aus ganz Deutschland zusammen, um erste Kontakte mit Pfarreimitgliedern herzustellen, Erwartungen und Ziele abzustecken und erste konkrete Planung anzustellen. Vom 20. bis zum 29. September 2019 sollen in unserer Kirchengemeinde verschiedenste Gottesdienste, Hausbesuche und Aktionen im Zeichen von „misiones – Glauben leben“ stattfinden.

Misiones ist eine moderne Form der Gemeindemission, in der Jugendliche ihre Begeisterung für den Glauben nach außen zeigen und weitergeben wollen. Das aus Südamerika stammende Projekt findet in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal  in Deutschland statt: „Ziel ist es, junge Kirche und lebendigen Glaube in die Welt zu bringen und neue Impulse in der Gemeinde zu setzen.“, so einer der Jugendlichen.

Das Herzstück der Aktion sind nach Auskunft der Initiatoren Tür-zu-Tür-Besuche, bei denen Gespräche über Glauben, Leben und Lebensbewältigung im Vordergrund stehen. Daneben werden  verschiedene Aktionen geplant, wie ein Taizégebet, ein Männerabend, Candlelightdinner für Ehepaare mit Betreuung der Kinder, Seniorentreffen, Hauskreise sowie Aktionen für Kinder und Jugendliche.

Träger der Aktion „misiones – Glauben leben“ sind die Jugendgemeinschaften der Schönstattbewegung gemeinsam mit der Pfarrei St. Josef in Bocholt. Die Schönstattbewegung ist eine internationale geistliche Bewegung in der katholischen Kirche. Sie wurde 1914 in Vallendar am Rhein gegründet. Schönstatt ist in Bocholt nicht unbekannt. In Biemenhorst gibt es auf dem Takenkamp ein Schönstatt-Zentrum mit Bildungshaus und Kapellchen. Weitere Informationen gibt es unter:

www.misiones-glauben-leben.de

Ostern – das Fest zum Leben

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Ostern, das Fest zum Leben.

Wir sollen nicht tot bleiben,

nicht in Leichenbinden,

die uns fesseln

in unserer Opferrolle oder im Egoismus,

in unserer Angst oder im Missmut.

Alles, was uns nicht zur Entfaltung kommen lässt,

was uns festnagelt in Rollen,

was erzwungen wird von außen,

was unsere Seele einengt,

es soll weggeworfen werden.

Wir dürfen den alten Sauerteig wegwerfen

und neu werden, ganz neu,

so wie Gott uns gedacht hat,

der ein Gott des Lebens ist.

Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de

Wir wollen dann mal weg...

2019 Unterwegs

Vom 15 -18.06.2019 pilgert eine bunt gemischte Gruppe von Erwachsenen auf dem deutschen Jakobsweg von Köln nach Aachen.

Die insgesamt 70 km lange Strecke wird in 4 Etappen zurückgelegt. Die zwischen 10 und 23 km langen Etappen sind für jedermann zu bewältigen.

Als Pilger lautet das Motto:"Der Weg ist das Ziel" und es besteht die Möglichkeit, sich auf die Reise zu sich selbst zu begeben.

Daher steht in diesen vier Tagen die Einfachheit und Reduktion im Fokus.

Die Unterkünfte sind bewusst schlicht ausgewählt und bieten das Nötigste für die Nacht nach einem langen Fußweg.

Auch die Verpflegung in den Tagen ist einfach und ausreichend. Die Kosten für die Tage belaufen sich auf ca. 110 € für Unterkunft und Verpflegung.

Beim Pilgern geht es darum, den Alltagsstress zu vergessen und durch das Laufen den Kopf frei zu bekommen.

Gleichzeitig ist das Pilgern ein spiritueller Weg, auf dem man sich mit persönlichen Lebensfragen auseinandersetzten kann.

In der Natur fällt es Menschen oft leichter, mit Gott in Kontakt zu kommen und ihn möglicherweise als Wegbegleiter zu erfahren.

Alle die Lust haben, sich eine Auszeit mit der Reduktion auf das Wesentliche zu nehmen sind herzlich willkommen, sich der Gruppe anzuschließen.

Fragen & Anmeldungen sind noch bis Ende April bei Vanessa Bücker (02871/21793131 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) möglich.

Palmsonntag in Mussum 

Palmsonntag

Am Sonntag 14. März 2019 um 10:00 Uhr wurde in Maria Trösterin mit großer Anteilnahme der Palmsonntag gefeiert.

Vor dem Pfarrheim holten Pater Thainese und die Messdiener die Kirchenbesucher ab. Das Kindergartenteam und der Kita Chor hatten unter freiem Himmel bei bestem Wetter den Einzug in Jerusalem in einer Aufführung wunderbar vorbereitet.

 

Kirche Maria Trösterin

Katholische Kirche Maria – Trösterin  erbaut: 1949/1950; erweitert: 1964

gehört seit der Kirchenfusion November 2012 zur Pfarrei St. Josef

Impressum:
Künstlerische Gestaltung der Darstellungen:                              Joseph Krautwald, Rheine
Entwurf der Stationen und des Begleitheftes:                              Dorfgemeinschaft Mussum e.V.  / F.K.
Texte:                                                                                           Pfarrer Andreas Hagemann
Fotos:                                                                                           Andreas Lechtape
Herausgeber:                                                                               Dorfgemeinschaft Mussum e.V.


Mussum, 01. November 2017

 

Joseph Krautwald und sein Werk
Joseph Krautwald (* 07.03.1914 in Borkendorf, Oberschlesien;
† 13.01.2003 in Rheine, Westfalen) war ein deutscher Bildhauer.

Joseph Krautwald

Als 14jähriger begann Joseph Krautwald eine Lehre als Steinmetz. Ein Jahr später wandelte er die Lehre um in eine Bildhauerlehre; schnell erkannte man sein künstlerisches Talent. Nach deren Abschluss und kurzer Gesellenzeit besuchte Krautwald die Holzschnitzschule Bad Warmbrunn bei Prof. Cirillo Dell´Antonio und die Bildhauerklasse von Prof. Josef Thorak an der Akademie für bildende Künste in München. Vollendet hat er seine Ausbildung 1939 bei Prof. Karl Albiker in Dresden. Eine turbulente Kriegs- und Nachkriegszeit schloss sich an, die Joseph Krautwald im Jahre 1949 nach Rheine ins Münsterland führte, wo er sich niederließ und 1952 sein Atelier einrichtete. Joseph Krautwald starb vielfach ausgezeichnet am 13. Januar 2003 in Rheine. In seinem außergewöhnlich umfangreichen Schaffen nimmt die sakrale Kunst den breitesten Raum ein. Allein 300 Kreuzwegdarstellungen stammen von ihm. Er gestaltete Kirchen, Kapellen und Grabsteine in ganz Deutschland, vor allem im Bistum Münster und im nordwestdeutschen Raum.


Kreuzweg der katholischen Kirchengemeinde St. Josef im Gemeindeteil

Maria – Trösterin in Bocholt-Mussum

In vielen katholischen Kirchen finden sich Kreuzwegbilder oder auch Stationen. Anfänglich waren es nur 7 Stationen, heute sind es meist 14 oder 15 Stationen, die auf eine Tradition in Jerusalem zurückgehen. Dort erinnert die Via Dolorosa, die “Schmerzensstraße“, an den Weg, auf dem Jesus das Kreuz aus der Stadt auf die Anhöhe Golgotha getragen hat. Am Karfreitag und anderen Tagen gehen die Gläubigen seit Jahrhunderten diesen Weg.

Dieser Kreuzweg hat 14 Darstellungen. Sie unterscheiden sich von anderen Kreuzwegstationen dadurch, dass zum Teil andere Begebenheiten aus den letzten Tagen Jesu dargestellt werden. Die Gesamtlänge des Weges beträgt 260 m.

Der Weg führt von der Kirche Maria-Trösterin durch den Park zum Friedhof.
Die aufgestellten Ruhebänke laden zum Meditieren ein.

Kreuzweg Weg 1Kreuzweg Weg 2

 

Die Darstellungen sind:
I. Station: Fußwaschung,
II. Station: Verrat des Judas,

III. Station: Die Reue des Petrus,
IV. Station: Jesus wird zum Tode verurteilt,

V. Station: Jesus nimmt das Kreuz an; Jesus wird gegeißelt,
VI. Station: Jesus stürzt unter dem Kreuz,

VII. Station: Jesus begegnet seiner Mutter,
VIII Station: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen,

IX. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen,
X. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt,

XI. Station: Jesus wird ans Kreuz geschlagen,
XII. Station: Jesus stirbt am Kreuz,

XIII. Station: Jesus wird in den Schoß seiner Mutter gelegt,
XIV. Station: Der Engel verkündet Jesu Auferstehung.

 


Station 1. Fußwaschung

2019 Mussum Station 01

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst.

 

L: Der Herr kniet vor Petrus und wäscht ihm die Füße. “Füße waschen“ ist eine Sklavenarbeit. Die Liebe des Herrn wird greifbar. Für den Menschen ist ihm kein Opfer zu groß und keine Arbeit zu gering. Nachdenklich schaut Petrus dabei zu. Er wollte nicht, dass Jesus diesen Sklavendienst an ihm vollzieht. Er lässt es erst zu, als Jesus ihm die Bedeutung klar macht: “Du hast sonst keinen Anteil an mir!“ Ob Petrus ahnt, was diese demütige Liebe Jesu bedeutet? Dass Jesus sich im Abendmahl ganz von uns verzehren lässt? Dass er aus Liebe das Kreuz für uns trägt? Dass ER sich ganz und gar an uns verschenkt?

 

V: Die Liebe aber seid ihr einander immer schuldig.

A: Wo die Güte und die Liebe, da ist Gott.

V: Deine Liebe kennt keine Grenzen.

A: Wo die Güte und die Liebe, da ist Gott.

V: Deine Liebe heilt alle Wunden.

A: Wo die Güte und die Liebe, da ist Gott.

 

V: Heiliger Gott!

Heiliger, starker Gott!

Heiliger, unsterblicher Gott!

 

A: Erbarme dich unser!

 


 Station 2: Verrat des Judas

2019 Mussum Station 02

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst.

 

L: Die Geldgier des Judas ist so groß, dass er seinen Herrn und Meister mit einem Kuss verrät. Die Art und Weise, wie Judas, gebückt und unterwürfig, den Herrn küsst, deutet schon die Falschheit dieses Liebeszeichens an. Der Kuss, ein Zeichen der Liebe und Treue, wird ins Gegenteil verkehrt in ein Zeichen des Verrates und der Habgier. Welche unendliche Traurigkeit spricht aus den Gesichtszügen Jesu. Einer seiner engsten Vertrauten, einer, dem ein besonderer Sendungsauftrag zugedacht war, liefert den Herrn aus: für Geld, aus Habgier und aus Egoismus. Wie viele Menschen werden Opfer einer falsch verstandenen Liebe? Wie oft werden Liebe und Selbstsucht miteinander verwechselt? Jesus kennt das Gefühl verraten zu sein, enttäuscht von einem lieben Menschen!

 

V/A: Herr, du bist unsere Zuflucht!

V: Wenn niemand mehr an unserer Seite geht.

A: Herr, du bist unsere Zuflucht!

V: Wenn wir uns verraten und verkauft vorkommen.

A: Herr, du bist unsere Zuflucht!

V: Wenn unsere Liebe mit Füßen getreten wird.

A: Herr, du bist unsere Zuflucht!

 

V: Heiliger Gott!

Heiliger, starker Gott!

Heiliger, unsterblicher Gott!

 

A: Erbarme dich unser!

 


 Station 3: Die Reue des Petrus

 Station 3

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.

A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst.

 

L: Petrus, der Fels, zeigt sich in seiner ganzen Schwäche und Armseligkeit. Er fällt in sich zusammen und schämt sich über alle Maßen. Er, der im Abendmahlssaal noch mit seiner Treue geprahlt hat, versagt kläglich. Seine Reue wird greifbar dargestellt. Gleichzeitig wird uns in diesem Bild noch einmal der Grund mitgeteilt. Links oben wird ein Hahn abgebildet, der an das Wort des Herrn erinnert: „Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen“. Die Magd links zeigt auf Petrus, der leugnet, Jesus zu kennen. Traurig schaut Jesus, der von den Soldaten vorbeigeführt wird, auf Petrus. Sein Blick genügt. Petrus erkennt seine Untreue und spürt seine Sehnsucht, ganz für Jesus zu leben. Petrus bereut und weint bitterlich. Kann ich so bereuen? Bin ich bereit zur Umkehr, zu Versöhnung und Neuanfang?

 

V: Erbarme dich, Herr, unser Gott, erbarme dich.

A: Denn wir haben vor dir gesündigt.

V: Erweise, Herr, uns deine Huld

A: und schenke uns dein Heil.

 

V: Heiliger Gott!

 Heiliger, starker Gott!

 Heiliger, unsterblicher Gott!

 

A: Erbarme dich unser!

 


Station 4: Jesus wird zum Tod verurteilt

Station 4

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst.

 

L: Jesus steht vor uns mit gefesselten Händen. ER, der gekommen ist, um uns zu befreien, ist gefangen. Die Hände, die segnen und heilen wollen, sind gebunden. Am rechten Bildrand sehen wir von der Menschenmenge nur noch die Hände zur Faust geballt, wütend erhoben, auf ihn zeigend. Die Menge fordert: “Kreuzige ihn!“ Scheinbar siegt das Böse. Die Schlange auf der linken Seite lässt uns daran denken. Jesus steht still da, aber aufrecht. Er nimmt das ungerechte Urteil an ohne zu murren.
Auch heute werden ungerechte Urteile gefällt. Daran werden wir mitschuldig, wenn wir ungerecht gegen andere sind und Vorurteile gegen sie haben. Jesus ist gekommen, um Gerechtigkeit zu schaffen, aber seine Hände sind gefesselt. Wozu gebrauche ich meine Hände?

 

V: Schweigend nimmt Jesus das Urteil an.
A: Er überließ sich dem, der ihn ungerecht verurteilte.
V: Er ist geopfert worden, um den Willen des Vaters zu erfüllen.
A: Seinen Mund tat er nicht auf.
V: Zeige uns Herr, deine Wege, und lehr uns deine Pfade.
A: Und lehre meine Hände die Werke der Gerechtigkeit.

 

V: Heiliger Gott!
Heiliger, starker Gott!
Heiliger, unsterblicher Gott!

 

A: Erbarme dich unser!

 


 Station 5: Jesus nimmt das Kreuz an

Station 5

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst.

 

L: Auf dieser Abbildung wird ganz deutlich, dass Jesus sein Kreuz freiwillig auf sich nimmt. Er schaut nach oben – zu seinem Vater. Er erfüllt den Willen Gottes: “Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ (Lk 22,42) Kraftvoll umfasst er die Balken des Kreuzes. Er lässt sich die Last nicht auferlegen, sondern er packt selbst energisch zu. Ja, er umarmt das Kreuz. Es ist unausweichlich sein Weg. Doch wie sehr hatte Jesus vorher am Ölberg gerungen. “Vater, wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorüber gehen.“
Kann ich mein Kreuz so freiwillig annehmen wie Jesus? Auch wir dürfen beten: Lass diesen Kelch an mir vorüber gehen. Oft müssen wir hart ringen mit uns und mit Gott, bis wir ein Kreuz annehmen können als den Willen des Vaters. Aber es kann sein, dass ein Kreuz unausweichlich wird; dass ich erkenne: „Das ist mein Weg, den ich jetzt gehen muss!“ Und dann weiß ich: Jesus trägt alles, was ich nicht tragen kann!

 

V: Er hat unsere Krankheiten getragen
A: und unsere Schmerzen auf sich geladen.
V: Wie ein Lamm ist er zur Schlachtbank geführt worden.
A: Wer mein Jünger sein will, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach!

 

V: Heiliger Gott!
Heiliger, starker Gott!
Heiliger, unsterblicher Gott!

 

A: Erbarme dich unser!

 


 Station 6: Jesus stürzt unter dem Kreuz

Station 6

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst.

 

L: Die schweren Balken des Kreuzes nehmen fast das ganze Bild ein. Christus wird fast erdrückt von den schweren Hölzern. In seinem Gesicht wird die fürchterliche Qual sichtbar. Der Mund steht offen und man hört förmlich das Stöhnen des gefallenen Kreuzträgeres. Dennoch gibt er nicht auf. Mit der rechten Hand stützt er sich, um sich wieder hoch zu wuchten. Die Schmerzen sind fast unerträglich, aber er bleibt nicht liegen.
Manchmal fühlen wir uns wie am Boden zerstört; erdrückt von der Last des Kreuzes, erdrückt von Problemen, Sorgen und Ängsten. Wir liegen am Boden und wissen nicht weiter! Doch Du, Herr, gibst uns Kraft. Du richtest uns wieder auf und zeigst uns einen neuen Weg.

 

V: Sie stießen mich hart, sie wollten mich stürzen;
A: der Herr aber hat mir geholfen. (Ps 118)
V: Unsere Seele ist in den Staub gebeugt, unser Leib liegt am Boden.
A: Steh auf und hilf uns. In deiner Huld erlöse uns! (Ps 44)

 

V: Heiliger Gott!
Heiliger, starker Gott!
Heiliger, unsterblicher Gott!

 

A: Erbarme dich unser!

 


 Station 7: Jesus begegnet seiner Mutter

Station 7

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst.

 

L: Das Bild stellt eine große Einheit dar, die Einheit von Mutter und Sohn. Maria wird ganz umschlossen von Jesus. Die beiden sprechen kein einziges Wort. Und doch spüren wir förmlich die große Liebe und Zuneigung von Mutter und Sohn. Welch trostvolles Bild! Es gibt keine Worte mehr, die angesichts von Schmerzen und Leid noch wirklich trösten könnten. Aber die beiden brauchen auch nicht zu sprechen, sie verstehen sich ohne Worte. Sie sind einfach da. Sie geben einander Halt. Sie tragen einander!

 

V: Wer nach dem Willen meines Vaters im Himmel handelt,
A: der ist für mich Bruder, Schwester und Mutter. (Mt 12,50)
V: Christus leidet in unsere Welt in seinen Brüdern und Schwestern.
A: Mit ihm leidet Maria, seine und unsere Mutter.

 

V: Heiliger Gott!
Heiliger, starker Gott!
Heiliger, unsterblicher Gott!

 

A: Erbarme dich unser!

 


 Station 8: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen

Station 8

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst

 

L: Jesus ist am Ende. Die Last ist zu schwer. Die Soldaten zwingen einen Bauern, der vom Feld kommt, Jesus zu helfen. Wir sehen auf dem Bild, wie schwach Jesus geworden ist. Simon muss ihm unter die Arme greifen, damit Jesus nicht völlig zusammenbricht. Nur weil er gezwungen wird, hilft Simon, mürrisch und nur so viel, wie er eben gerade muss. Aus anfänglichem Sträuben wird spürbare Hilfe.
Auch wir können zufällig einem Menschen begegnen, der Hilfe braucht. Dann ist unsere Hilfsbereitschaft gefragt. Dann braucht es Mut, hinzusehen und anzupacken!

 

V: Es gibt noch viele, die helfen könnten.
A: Einer trage des anderen last, so erfüllt ihr das Gesetz Christi. (Gal 6,2)
V: Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt,
A: Das habt ihr mir getan.

 

V: Heiliger Gott!
Heiliger, starker Gott!
Heiliger, unsterblicher Gott!

 

A: Erbarme dich unser!

 



 Station 9: Jesus begegnet den weinenden Frauen

Station 9

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst

 

L: Am Leidensweg Jesu stehen viele Menschen. Sie gaffen und wollen sich das unterhaltsame Spektakel nicht entgehen lassen. Auch einige Frauen stehen dort. Doch als Jesus näher kommt, ziehen sie sich weinend in die Ecken und Hauseingänge zurück. Jesus ermahnt die Frauen: “Weint nicht über mich! Weint über euch und eure Kinder!“ Er weiß, dass weinerliches Jammern niemanden hilft. Wir dürfen uns nicht aus dem Geschehen der Welt heraushalten. Es braucht Menschen, die die Not der anderen sehen und Abhilfe schaffen. Einsatz und Tatkraft kann die Welt verändern.

 

V: Ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht über mich,
A: weint über euch und eure Kinder. (LK 23,28)
V: Hilf, Herr, meiner Seele, dass ich dort nicht fehle,
A: dass ich dort nicht fehle, wo ich nötige bin.

 

V: Heiliger Gott!
Heiliger, starker Gott!
Heiliger, unsterblicher Gott!

 

A: Erbarme dich unser!

 


 Station 10: Jesus wird seiner Kleider beraubt

Station 10

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst

 

L: Die Soldaten reißen Jesus die Kleider vom Leib: brutal, gierig, hasserfüllt. Er wird bloßgestellt vor allem Volk; aller Schutz wird ihm genommen. Das Grinsen der Soldaten ist die teuflische Lust am Quälen.
Auch heute gibt es Schamlosigkeit und Bloßstellung in vielen Formen: Die Enthüllungen der Sensationspresse, das geschwätzige Reden, die Verbreitung von Gerüchten und Vor-Urteilen. Körperliche und seelische Enthüllungen sind in unserer Gesellschaft fast zur täglichen Selbst-verständlichkeit geworden. Ehrfurchtslos werden Menschen zur Schau gestellt. Wie oft reden wir über die Fehler der anderen ohne ihre Werte zu nennen?

 

V: “Sie werfen das Los um mein Gewand.“ (Joh 19,24)
A: Von der Fußsohle bis zum Scheitel ist nichts Heiles an mir, nur Striemen und Wunden.
V: Ein Wurm bin ich und kein Mensch;
A: alle, die mich sehen, schütteln den Kopf.

 

V: Heiliger Gott!
Heiliger, starker Gott!
Heiliger, unsterblicher Gott!

 

A: Erbarme dich unser!


Station 11: Jesus wird ans Kreuz geschlagen

Station 11

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst

 

L: Brutalität und rohe Gewalt bestimmen dieses Bild. Die Leidenswerkzeuge, Hammer und Nägel, sind viel größer abgebildet als der vom Schmerz verzehrte und gekrümmte Körper Jesu. Die Gesichtszüge des Herrn und der halb geöffnete Mund lassen uns das Stöhnen des Gequälten ahnen. Unermessliche Grausamkeit tritt uns entgegen. Aber im Herzen bleibt Jesus frei von Hass oder Rachegefühlen. Er betet für seine Henker. Sie nageln ihn fest auf seine Liebe zu den Menschen.

 

V: Sie haben meine Hände und Füße durchbohrt
A: Doch die Liebe ist größer als der Schmerz
V: Vater, vergib ihnen,
A: denn sie wissen nicht was sie tun.

 

V: Heiliger Gott!
Heiliger, starker Gott!
Heiliger, unsterblicher Gott!

 

A: Erbarme dich unser!

 


 Station 12: Jesus stirbt am Kreuz

Station 12

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst

 

L: Johannes und Maria stehen unter dem Kreuz. Sie wirken klein und fast bedeutungslos. Übergroß dagegen der leidende Herr. Er windet sich im Todeskampf. Eigentlich ganz allein und verlassen. Einsamkeit und Gottverlassenheit hören wir in den Worten des Psalmisten: “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Er hat erlebt, was Schmerzen sind. Er kennt das Gefühl, matt und lebensmüde zu sein. Bis zum letzten, bis zum Tod kennt Jesus das Leben der Menschen. So groß ist Gottes Liebe: Sein Sohn scheut sich nicht und geht mit uns durch den tiefsten Abgrund bitteren Sterbens. In seinen Schmerzen und in seiner Verlassenheit sehen wir Jesus ganz gekrümmt. Dieser verzehrte Mensch aber beugt sich über Maria und Johannes fast wie ein Schutzmantel. Noch vom Kreuz her beugt sich Jesus über die Menschen, damit jene, die unter dem Kreuz stehen, nicht von der Gewalt, dem Leiden und der Wucht des Kreuzes erschlagen werden.
Jesus liebt die Seinen bis zur Vollendung. Er verschenkt sich ganz und gar. Er gibt sein ganzes Herz, seine ganze Person, sein ganzes Leben für dich! Wer so lieben will, muss sich täglich neu darin üben. Im lieben lernen wir nie aus.

 

V: Jesus Christus war Gott gleich,
A: hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein,
V: sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave
A: und den Menschen gleich.
V: Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod,


A: bis zum Tod am Kreuz.

 

V: Heiliger Gott!
Heiliger, starker Gott!
Heiliger, unsterblicher Gott!

A: Erbarme dich unser!

 


 Station 13: Jesus wird in den Schoß seiner Mutter gelegt

Station 13

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst

 

L: So krass ist der Gegensatz: Die Mutter trägt das Leben! Sie trägt uns unter dem Herzen und sie trägt uns auf ihren Armen. Aber hier trägt Maria ihren toten Sohn auf dem Schoß. Hier herrscht der Tod und nicht das Leben. Für Jesus sind die Qualen vorüber. Für Maria ist der Schmerz nicht vorbei. Sie ist den Kreuzweg mitgegangen und sie hat mitgelitten. Ihr Gesicht ist voller Trauer, weil der Tod ihre Liebe nicht zerstören kann.
Es gibt die Kraft der unzerstörbaren Liebe. Und es gibt einen Gott, der will, dass wir leben und der uns niemals untergehen lässt. Maria trägt diese unzerstörbare Liebe Gottes in sich und schenkt sie an uns weiter.

 

V: Selig die Trauernden,
A: denn sie werden getröstet werden. (Mt 5,4)
V: Heilige Maria, Mutter Gottes,
A: bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

 

V: Heiliger Gott!
Heiliger, starker Gott!
Heiliger, unsterblicher Gott!

 

A: Erbarme dich unser!

 


 Station 14: Die Auferstehung Christi

Station 14

V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein hl. Kreuz hast du die Welt erlöst


L: Der Engel verkündet die Osterbotschaft: “Der Gekreuzigte, er lebt, er ist auferstanden, er ist nicht mehr hier.“ Mit der rechten Hand zeigt er auf den Platz, wo Jesus gelegen hat, mit der linken weist er nach oben, um anzudeuten, dass Christus beim Vater ist. Neben dem Engel sieht man die Sonne mit großen Strahlen aufgehen. Christus ist für uns wie die Sonne, die hell aufstrahlt und uns Leben und Wärme schenkt.
Die Auferstehung Christi ist für den Glaubenden der Grund zur Hoffnung und Zuversicht. Unser Tod ist die Tür zum ewigen Leben. Deshalb ist unser Leben kein Weg zum Grab. Es gilt die Zusage Jesu: „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt und jeder der glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.“

 

A: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir,
und deine Auferstehung preisen wir,
bis du kommst in Herrlichkeit.

 

V: Heiliger Gott!
Heiliger, starker Gott!
Heiliger, unsterblicher Gott!

 

A: Erbarme dich unser!

 


Schlussgebet:

 

Herr Jesus Christus, wir durften dir auf dem Weg deines
Leidens und Sterbens nahe sein.
Lass uns dir danken für deine Liebe. Bleibe bei uns in
allen Stationen unseres Lebens. Du bist den Weg des
Kreuzes gegangen; lass uns auch unseren Weg in
schlichter, wortloser Treue gehen; den Weg, der in
die Herrlichkeit beim Vater führt.

Segne uns, dass wir dir folgen.

 

Herr Jesus Christus,
hab Dank für deine Liebe!

 

Fußspuren auf dem Weg
Ich träumte eines Nachts, ich ging den Kreuzweg
entlang. Der Weg am Waldrand war frisch verschneit.
Und der Herr begleitete mich. Und es entstand vor
meinen Augen – Streiflichtern gleich – mein Leben.
Für jeden Abschnitt aus meinem Leben entstanden je
ein Paar Spuren im Schnee.
Als mein letztes Lebensbild vorübergeglitten war,
blickte ich zurück. Ich stellte fest, dass häufig
nur ein Paar Spuren zu sehen war. Das verwirrte
mich, und fragend wandte ich mich an meinen
Herrn: “Als ich Dir damals alles, was ich hatte
übergab, um Dir zu folgen, da hast Du versprochen:
Ich bin immer bei Dir! Doch in den Zeiten der
größten Nöte meines Lebens erkenne ich nur eine
Spur im Schnee wieder. Warum hast Du mich
gerade dann verlassen, als ich Dich auf meinem
Lebensweg so verzweifelt brauchte?“
Der Herr nahm meine Hände und sprach: “Geliebtes
Kind, ich ließ Dich nicht allein, schon gar nicht in
den Zeiten der Angst und Not! Wo Du nur ein Paar
Spuren im Schnee entdeckst, da habe ich Dich
getragen!“
(nach einer chinesischen Erzählung)

 

Kreuz

 

Das inklusive Fußballturnier 2019

2019 Fussbal Titel

Am Sonntag, den 31.3.2019 fand zum 11. Mal das inklusive Fußballturnier der Lebenshilfe Bocholt-Rhede-Isselburg und der Firmlinge unserer Pfarrgemeinde statt. Von den sieben teilnehmenden Mannschaften gewannen diesmal die Firmlinge. Den Pokal reichten sie jedoch gleich weiter an die Mannschaft der Lebenshilfe, mit der Begründung, deren Teilnahme hat die Durchführung des Wettkampfs ermöglicht. Alle Mitspieler –meistens Jugendliche, aber auch Mitglieder des Pfarreirates und des Kirchenvorstandes – haben, angespornt von den Zuschauern, sehr engagiert gespielt. Letztendlich zählte aber nicht der Sieg, sondern das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und dabei Spaß zu haben. Für Abwechslung sorgten in der Pause die Tänzer der Gruppe „Einzigartig“ von der Lebenshilfe. Der Aufforderung, beim Tanzen mitzumachen, waren viele der Spieler und die Zuschauer spontan gefolgt und so füllte sich das Spielfeld schnell mit tanzenden Menschen. Danach schmeckte der Kaffee und Kuchen in der Cafeteria besonders gut.

2019 Fussbal 1

So konnten die Jugendlichen eine beispielhafte Inklusion direkt erleben. Dieses Turnier wurde schon 2015 seitens des Bistums wahrgenommen und mit dem Dialog - Preis ausgezeichnet. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und Helfer, deren Einsatz den Event ermöglicht hat.

Ausstellung Kreuzweg 2019

2019 Kreuzweg klein

Ganz herzlich laden wir ein zur Ausstellung „Kreuzweg 2019“, die am 15. März um 19:30 Uhr in der Ewaldikirche eröffnet wird. Der Bocholter Künstler Michael Globisch hat 14 Bilder geschaffen, die während der Vorbereitungszeit auf Ostern in der Ewaldikirche zu sehen sein werden. Seien Sie außerdem herzlich willkommen zum „Kreuzweg-Dialog“ am Donnerstag, 28. März 2019 um 20:00 Uhr oder zum persönlichen Besuch, einzeln oder mit Ihrer Gruppe. Nach Vereinbarung wird Sie gerne jemand aus unserer Pfarrei durch die Ausstellung begleiten. Bei der Koordinierung eines Termins hilft Ihnen unser Pfarrbüro.

Die Bücherei Ewaldi: 60 Tonies stehen zum Ausleihen bereit

2019 Tonies klein

Das Team der Bücherei Ewaldi hat neuerdings 60 Tonies Figuren und zwei Tonie-Boxen angeschafft.

Tonie, das neue digitale Audiosystem für Kinder ist leicht zu bedienen. Nach Installation der Box werden die Figuren einfach auf die Box gestellt und ein Hörspiel wird wiedergegeben. Die Hörspiele sind für verschiedene Altersstufen von 3 bis zu 8 Jahren geeignet. Es gibt u. A. die Olchies, die drei ??? Kids, Lieselotte, Rabe Socke und weitere Kinderbuch-Helden als Tonie. Boxen und Tonies können für 2 Wochen kostenlos entliehen werden.

wir sind dann mal

Plakat Bibelabende 2019

 

Die Fastenzeit bewusst gestalten und sich auf Ostern vorbereiten. Dies kann man in vielfältiger Weise tun.

Eine Möglichkeit ist es, sich mit Bibeltexten auseinanderzusetzten und der Frage nachzugehen, was sie für mich persönlich, für mein Leben bedeuten.

Hierzu gibt es die Möglichkeiten an drei Abenden in der Fastenzeit.

In Gemütlicher Runde bei Brot und Wein ist ein Austausch über die Texte der Osternacht möglich.

Das Angebot ist für alle Erwachsenen, die Lust haben mit anderen über den Glauben, Gott und die Welt unter dem Motto „Wasser, Licht, Leben“ ins Gespräch zu kommen.

Die Abende sind unabhängig voneinander gestaltet. Es kann also auch ein einzelner besucht werden.

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