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Verhülltes sieht man besser … DER TAUFBRUNNEN

Taufe MTKennen Sie das Taufbecken, an dem Sie getauft worden sind? Haben sie es vor Augen?

Wissen Sie wie das Taufbecken in St. Josef, Ss. Ewaldi oder Maria Trösterin  aussieht?

Wissen Sie, egal wo Sie getauft wurden, auf anhieb Ihr Taufdatum?

Hat dieser Tag, dieses Datum eine besondere Bedeutung für Sie?

Was wäre womöglich in ihrem Leben heute anders, wenn Sie nicht getauft worden wären?

Paulus sagt im Galaterbrief: „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus (als Gewand) angezogen.“ (3,27)

Durch die Taufe tragen wir als Christinnen und Christen seinen Namen. Durch die Taufe sind wir in die Gemeinschaft der Christen, in die Gemeinschaft der Kirche hineingenommen. Durch die Taufe ist die Beziehung zwischen Gott, Jesus Christus und uns zu einer gegenseitigen Beziehung geworden.

In diese Beziehung sind wir alle im Laufe unseres Lebens auf ganz unterschiedliche Art und Weise hinein-gewachsen.

Jeder, der getauft ist, steht seit der Taufe vor der Aufgabe, diese Beziehung zu gestalten. Man diese Beziehung sehr intensiv pflegen oder aber nahezu vollständig beiseite schieben kann. Beides erleben wir um uns herum und irgendwo dazwischen bewegen wir uns selbst.

Eines ist sicher: Gott und Jesus Christus nehmen das Ja, das sie uns in der Taufe ausdrücklich geschenkt haben, nicht zurück. Wir sind und bleiben Gottes geliebte Tochter / Gottes geliebter Sohn.

Bei der Taufe wurden wir nicht nur mit Wasser getauft sondern mit heiligem Öl gesalbt und mit Gottes Geist beschenkt. Auch das nimmt Gott nicht zurück, auch wenn es manchmal an uns liegt, ob wir Seinen Geist in uns und in unserem Leben zum Zuge kommen lassen.

Paulus fragt die Christen in Korinth: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“

Wissen wir es noch? Denken wir daran? Denken wir  oft genug daran?

(aus der Predigt von Pastoralreferent Klaus Mees am 4. Fastensonntag)

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