2014 Running DinnerRunning Dinner 2014

Vor etwa einem Jahr haben wir hier über das erste Running Dinner bei St. Josef berichtet. Den damals oft geäußerten Wunsch nach einer Wiederholung hat das Organisationsteam jetzt verwirklicht und am 25.10.2014 sind fast 40 Teilnehmer der Einladung zum 2. Running Dinner gefolgt. Iris, Sandra, Anja und Mechthild haben wieder eine ausgeklügelte logistische Leistung erbracht, damit alle Besucher abwechselnd als Gäste und Gastgeber an verschieden Orten lecker speisen konnten.

Zwei Teilnehmerinnen schreiben dazu:

Herbstliches Running Dinner 2014

Morgens beim gemütlichen Frühstück und Lesen der Zeitung entdeckte ich einen Artikel, der mein Interesse weckte. Running Dinner...davon hatte ich in anderen Städten schon einmal gehört, aber hier in Bocholt?? Im Allgemeinen muss man ja eher nach spannenden Aktivitäten in unserem beschaulichen Städtchen suchen.  Ich studierte den kleinen Artikel etwas genauer und fand in Mechthild Gerdes eine Ansprechpartnerin, bei der ich mich ein bisschen näher informieren konnte.
Zuerst einmal erfuhr ich, dass es schon sehr viele Anmeldungen gab. Es gab anscheinend eine andere Plattform, wo dieser Termin schon kommuniziert wurde. Auch erfuhr ich im Gespräch, dass dieses Event nun schon zum zweiten mal stattfand. Ich hinterfragte das nicht, aber aufgrund der Kurzfristigkeit nahmen mein Mann und ich das Angebot von Mechthild an, gegen einen kleinen Unkostenbeitrag diesmal nur als essende und genießende Gäste mitzuwirken. Denn...so richtig konnte ich mir die Organisation immer noch nicht vorstellen. Aber wir erklärten uns einverstanden und freuten uns einfach auf einen  interessanten Abend mit neuen (und da waren wir uns sicher) netten Leuten.

Wir machten uns also am Samstagabend mit dem Fahrrad zum verabredeten Treffpunkt um 18:00 Uhr im Pfarrheim Mussum auf und lernten gleich die Initiatoren Mechthild Gerdes und ihre Kolleginnen kennen. Bei einem freundlichen Empfang mit Sekt und O-Saft konnten sich die nach und nach eintreffenden Teilnehmer erst einmal beschnuppern. Dabei stellten wir fest, dass sich schon viele der Anwesenden untereinander (nicht nur vom letzten Running Dinner) kannten.
Nachdem wir jeder mit Hilfe von farbigen Namensschildern unsere Gruppe für die Vorspeise gefunden hatten und einen geheimnisvollen Brief für den weiteren Verlauf erhalten hatten,  ging es größtenteils mit dem Fahrrad, aber auch zu Fuß und per Auto zum ersten Gastgeber. Dort angekommen nahmen wir in gemütlichem, häuslichem Ambiente mit ungefähr sechs Personen unsere Vorspeise ein (übrigens, Kürbissuppe war auch in diesem Jahr mehrmals im Angebot, aber passt ja auch gut zur Jahreszeit und ist einfach lecker!). Fürs Kennenlernen und für einen netten Plausch blieb genügend Zeit... bis um 19:45 Uhr der mitgegebene Brief zum Einsatz kam und mit Spannung geöffnet wurde. Denn darin erfuhr jeder Teilnehmer die Adresse von seinem nächsten Gastgeber wo die Hauptspeise eingenommen werden sollte. Man trennte sich also (ein bisschen widerwillig, es war ja gerade etwas kuschelig geworden) um sich durch die inzwischen doch recht dunklen Straßen bei der nächsten kulinarischen Adresse einzufinden. Ein bisschen froh war ich, als ich meine neuen Tischgenossen und den Gastgeber sichtete. Als mir in deren Wohnung schon im Flur ein köstlicher Duft entgegen wehte wusste ich, dass ich hier richtig bin. Und wieder musste ich feststellen, dass bei leckerem Essen und einem guten Glas Wein erst gar kein fremdeln aufkommt. Viel zu schnell ging auch hier die Zeit vorbei, so dass wir uns alle sputen mussten, um beim süßen Finale im Pfarrheim St. Josef gegen 21:15 Uhr bloß keines der vielen traumhaften Desserts zu verpassen.

Ein großes "Hallo", als wir uns alle wiedertrafen (meinen Mann hatte ich ja jetzt auch über Stunden nicht gesehen). Nachdem wir unsere kulinarischen Erlebnisse alle lebhaft kommuniziert hatten, ging es endlich an das liebevoll hergerichtete  Dessertbuffet. Noch einmal ordentlich zuschlagen, denn alles war soooo lecker.

Auch wenn bei einigen Teilnehmern danach eine leichte Mattigkeit einsetzte, so nahmen doch die meisten Anwesenden die Gelegenheit wahr noch ein oder mehrere Gläser miteinander zu trinken und noch ein bisschen zu klönen. Aus dem Augenwinkel und aufgrund eines steigenden Geräuschpegels bekam ich mit, dass auch die Jugend ihren Spaß hatte. 

Aber... erst im Laufe des Abend wurde mir bewusst, dass ich mich zwischen den Fronten von drei Pfarrgemeinden befand... nämlich der Pfarrgemeinde St.Josef, der Pfarrgemeinde Ss. Ewaldi und der Pfarrgemeinde Maria Trösterin. Da vor einigen Jahren fusioniert wurde, gibt es wohl immer noch Erklärungsbedarf und Vorbehalte. Schön, wenn so ein Event wie dieses die Mitglieder der Pfarrgemeinden zusammenbringt und dadurch hoffentlich viele Vorurteile ausgeräumt werden.

Also, ich als (eher stilles) Mitglied von Ss. Ewaldi muss einfach mal betonen, dass ich an diesem schönen Herbstabend meine neuen Bekanntschaften niemals in die verschiedenen Pfarrgemeinden einordnen könnte (kann man das überhaupt?). Es war einfach nur nett mit a l l e n.

Mein Dank auch an das Orga-Team. Habt ihr gut gemacht.

In der Hoffnung auf Fortsetzung und Mitwirkung im nächsten Jahr

verbleibe ich herzlichst

Veronika Kondring (Mein Mann lässt auch schön grüßen)

Mein erstes Running-Dinner

Durch meine Freundin erfuhr ich letzte Woche vom „Running Dinner“ und habe mich kurz entschlossen angemeldet. Und – wie ich im Nachhinein sagen muss – Gott sei Dank habe ich noch einen Platz ergattern können.

Mit etwas Unsicherheit, was mich denn da so erwartet bin ich in den Samstagabend gestartet und habe einen wirklich vergnüglichen und genussreichen Abend verbringen dürfen.

Wenn beim Sektempfang noch ein wenig Scheu vorhanden war, hat sich diese spätestens bei der Vorspeise komplett verabschiedet.

Sich mit zunächst fast völlig fremden Menschen auf den Weg zu machen, gemeinsam am Tisch zu sitzen und gemeinsam zu essen, war eine ganz besondere Erfahrung.

Das Zuhause für „fremde“ Menschen zu öffnen und diese Menschen mit Herzlichkeit, leckeren Speisen und Getränken zu bewirten habe ich bei beiden Gastgebern als besondere Ehre empfunden. – Vielen Dank dafür.

Ein großes Lob an das Organisations-Team!

Sie haben die Tour mit großer Sorgfalt und viel Gespür für die Zusammenstellung der Teams geplant und organisiert.

Eine wirklich tolle Idee, bei der ich (hoffentlich) im nächsten Jahr wieder teilnehmen kann.

Ulla Auli

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