Ein tolles Jubiläum

Eine Fahrt zum Steakhaus Vivaldi

Im Juni 2004 übergab Johann Telaar und sein Team nach 11-jähriger Führungsarbeit seinen Vorsitz der Seniorengemeinschaft der KAB St. Josef Bocholt an Ewald Betting ab.

Spontan meldeten sich neun Personen zur Unterstützung. So konnte ein kompletter Tausch des Leiterteams vorgenommen werden.

Dieses kleine Jubiläum und das diesjährige 55-jährige Bestehen der Gruppe war der Anlass zu einer Halbtagesfahrt. Mit dem existierenden Durschnittsalter der Seniorinnen und Senioren von 83 Jahren (eine Seniorin wird im Juli sogar 100) können keine großen Reisen vorgenommen werden. So entschloss sich das Team zu einer Fahrt ins nahegelegene Steakhaus Vivaldi in Winterwijk-Miste. Das nur 16 km entfernte Ziel war in kurzer Zeit erreicht. Ein großes Halloo gab es von den 48 Teilnehmern schon bei der Abfahrt, als der Steakhauseigene Reisebus ankam.

Leider hatte er nur 32 Sitzplätze, da die eingebaute Theke viel Platz einnahm. So kamen noch zwei Privat-PKWs zum Einsatz. Und, hier ein großes Dankeschön an die Bocholter Firma Olbrich GmbH, die auf Anfrage ihren Firmenbus zur Verfügung stellte. Auch den beiden bekanntesten Bocholter Geldinstituten sei hier für ihre Unterstützung gedankt. So konnte den Mitgliedern der Seniorengemeinschaft die Teilnahme zu einem sehr günstigen Preis angeboten werden.

Wie immer, begleitete Helmut Bongert von der Malteser-Gruppe als Helfer in Notfällen die Reisenden.

Beim Eintritt in das Restaurant wurde zuerst die sehr interessante und gediegene Dekoration der Räumlichkeit bestaunt und ausgiebig betrachtet. So manches Foto wurde geschossen. Wer kommt schon auf die Idee, eine komplette Sitzgruppe an die Decke zu befestigen? Bei der Kaffeetafel wurde noch mehr entdeckt und ausgiebig besprochen.

Auch für Unterhaltung wurde gesorgt. Die Zeit zwischen dem Kaffeetrinken und dem Abendessen überbrückten „Borki“ und „Oma Pelzer“ mit musikalischen Einlagen. Gerade die Auswahl der Musikstücke fand großen Anklang. Spielten sie doch die Schlager der 50ger Jahre, wie: „Cindy, oh Cindy“, oder „Die Fischerin vom Bodensee“, „Ramona“, Auf Cuba sind die Mädchen braun“, „Seemann, deine Heimat ist das Meer“ und noch viele, viele andere. Die Texte waren fast allen noch bekannt und sorgten für die gute Stimmung. Hatten sich vielleicht einige bei diesen gesungenen Titeln kennen gelernt? Mit diesen Liedern sind die Mitglieder der Gruppe groß geworden und haben bei den damaligen Tanz-Tees im Paulusheim oder im Schützenhaus oder bei Lakemann, auf Schützenfesten oder bei anderen Veranstaltungen danach getanzt.

Und auch lustige Dönkes und Präotkes, natürlich auch in „Bokelts Platt“, trugen zu Kurzweil bei. Auch bei der von Johann Telaar, einem Mitglied der Seniorengemeinschaft, umgetexteten Ballade von den „Königskindern“ in „Twej Bokeltse Blagen“ wurden die Refrains kräftig mitgesungen.

Beim Abendessen konnte sich jeder die Beilagen und Soßen zum Schnitzel aussuchen. Es gab kein langes Warten, da für Alle gleiches Essen bestellt war.

Großen Anklang und viel Beifall gab es vom Wirt, den Köchen, der Bedienung und den einheimischen Gästen vor Beginn des WM-Fußballspiels Australien gegen Niederland, als die niederländische Nationalhymne im Fernsehen ertönte und von „Borki“ und „Oma Pelzer“ mit ihren Instumenten begleitet wurde.

Bei der kurzen Rückfahrt gab es noch viel zu erzählen. Den Organisatoren wurde ein großes Lob ausgesprochen für das tolle Jubiläum.

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