Schlussgebet:

 

Herr Jesus Christus, wir durften dir auf dem Weg deines
Leidens und Sterbens nahe sein.
Lass uns dir danken für deine Liebe. Bleibe bei uns in
allen Stationen unseres Lebens. Du bist den Weg des
Kreuzes gegangen; lass uns auch unseren Weg in
schlichter, wortloser Treue gehen; den Weg, der in
die Herrlichkeit beim Vater führt.

Segne uns, dass wir dir folgen.

 

Herr Jesus Christus,
hab Dank für deine Liebe!

 

Fußspuren auf dem Weg
Ich träumte eines Nachts, ich ging den Kreuzweg
entlang. Der Weg am Waldrand war frisch verschneit.
Und der Herr begleitete mich. Und es entstand vor
meinen Augen – Streiflichtern gleich – mein Leben.
Für jeden Abschnitt aus meinem Leben entstanden je
ein Paar Spuren im Schnee.
Als mein letztes Lebensbild vorübergeglitten war,
blickte ich zurück. Ich stellte fest, dass häufig
nur ein Paar Spuren zu sehen war. Das verwirrte
mich, und fragend wandte ich mich an meinen
Herrn: “Als ich Dir damals alles, was ich hatte
übergab, um Dir zu folgen, da hast Du versprochen:
Ich bin immer bei Dir! Doch in den Zeiten der
größten Nöte meines Lebens erkenne ich nur eine
Spur im Schnee wieder. Warum hast Du mich
gerade dann verlassen, als ich Dich auf meinem
Lebensweg so verzweifelt brauchte?“
Der Herr nahm meine Hände und sprach: “Geliebtes
Kind, ich ließ Dich nicht allein, schon gar nicht in
den Zeiten der Angst und Not! Wo Du nur ein Paar
Spuren im Schnee entdeckst, da habe ich Dich
getragen!“
(nach einer chinesischen Erzählung)

 

Kreuz

 

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